Ersatzritt für den kranken Weihnachtsmann – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kommt folgendes Monatsthema:
Der Weihnachtsmann hat doch tatsächlich Corona! Jetzt muss Rudolf das Rentier die Geschenke ausliefern. Berichte von dieser Nacht – wie macht sich Rudolf?

Es ist eine Fortsetzung
 dieses Beitrages
und dieses Beitrages
außerdem angelehnt an eine ältere Geschichte

So war das also: Der Weihnachtsmann selbst hatte sich mit dem Coronavirus angesteckt und suchte nun eine Vertretung.

Und Rudolf das Rentier stand vor Alfonsina der Elfe und dem Wichtel Wichtigtuter, die beratschlagten:
„Du hast sicherlich die meiste Erfahrung im Austragen von Geschenken, Rudolf!“, meinte Alfonsina. „Aber wir könnten auf dir reiten und dir behilflich sein!“

Und Wichtigtuter sagte:
„Ich werde immer meine Trompete blasen, wenn wir Geschenke in einen Schornstein werfen – oder wie immer wir sie verteilen!“

„Mit den Schornsteinen hast du auch Recht“, meinte Rudolf. „Sie sind nur nicht der einzige Weg – bei manchen Haushalten legen wir die Geschenke auch vor die Tür!“

Da fragte Alfonsina:
„Was mich schon manchmal beschäftigt hat: Wie macht es der Weihnachtsmann, den es offenbar doch gibt, eigentlich, bei so vielen Millionen Haushalten an etwa einem halben Tag vorbei zu schauen?“

Da schnaubte das Rentier ein wenig seltsam, so als ob es lachen würde, und erklärte:
„Dies funktioniert so: Am Anfang unserer Tour stellen wir uns unter freien Himmel, und dort streicht der Weihnachtsmann über mein Geweih und die Kerzen darauf. Dabei saugt das Geweih über die Kerzen etwas von der Energie von Millionen von Sternen auf, die sich über uns befinden!“

„Funktioniert das denn auch bei bedecktem Himmel – so wie jetzt?“, fragte Alfonsina; und Rudolf erwiderte:
„Bei klarem Himmel geht es natürlich schneller. Aber wenn der Himmel gerade bedeckt ist, muss der Weihnachtsmann drei-, vier-, fünfmal streichen, dann ist mein Geweih schließlich auch energetisiert!“

Jetzt rief Wichtigtuter aus:
„Dann wollen wir doch mal loslegen!“

Er blies in seine Trompete und schwang sich anschließend auf den Rücken von Rudolf dem Rentier und strich über dessen Geweih.

Auch Alfonsina schwang sich auf, so dass sie hinter Wichtigtuter zum Sitzen kam. Mit ihren Armen, die etwa doppelt so lang waren wie die des Wichtels, konnte auch sie über das Geweih streichen, bis Rudolf schließlich sprach:
„Jetzt fühle ich, dass mein Geweih genügend Energie von den Sternen aufgenommen hat – also haltet euch an meinem Geweih fest!“

Dann hob er ab und flog über das Land und die anderen Länder und Kontinente.

Zu seinen Reitern sagte er:
„Nun sitzt ihr fest auf meinem Rücken – jetzt könnt ihr eure Arme betätigen!“

Vorsichtig ließen Alfonsina und Wichtigtuter das Geweih los – und schon hielten sie jeweils ein paar Geschenke in Händen!

Rudolf das Rentier sagte zu ihnen:
„Werft die Geschenke einfach nach unten!“

Dies taten sie – und schon hielten sie neue Geschenke in Händen, warfen auch diese nach unten, und so weiter …

Da dachte sich Alfonsina:
„Ein halbes Jahr lang darf ich noch Elfe auf Probe sein – ich glaube, ich werde weitermachen!“

PS: Zwischen den Feiertagen wird ein halbstündiger Beitrag von mir im Radio zu hören sein – auch mit ein paar Geschichten zum #WritingFriday, etwa dem Beitrag zum Adventskalender vor zwei Jahren. Der genaue Termin steht noch nicht fest, werde ich aber hier bekannt machen, sobald ich ihn weiß!

Radio 889FM Kultur – 889FM Kultur, Radio 889FM Kultur,

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