Die Affen und der Junge mit den grünen Haaren – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: Gorilla, Radiergummi, grün, verwildert, Roller

Gordon der Gorilla trieb sich gerne in diesem verwilderten Bereich des Waldes herum, gemeinsam mit Manfred dem Mandrill, seit sie das Fenster des Hauses eingeschlagen hatten, in dem beide länger gefangen gewesen waren. Ein Händler, der illegal mit wilden Tieren handelte, hatte sie dort einsperren lassen und extra ein Gitter vor dem Fenster angebracht. Doch hatte dieser Mensch nicht gemerkt, wie morsch das Gemäuer bereits war, so dass es den Affen zumindest nach und nach gelungen war, das Gitter heraus zu brechen und das Fenster zu zerschlagen. Seitdem irrten sie nun schon ein paar Tage in diesem Wald am Stadtrand umher, ohne seitdem viel gefressen zu haben. Außerdem wurde es allmählich kalt, und die Blätter der Bäume färbten sich schon gelb.

Da fuhr Rolf, ein Junge aus der Nachbarschaft, auf seinem Roller die Straße am Wald entlang. Seine Eltern waren für ein paar Tage auf Geschäftsreise, und so hatte er sich von seiner Schwester, die mit ihren 25 Jahren doppelt so alt war wie er, die Haare genauso grün färben lassen, wie sie ihre Haare seit ein paar Jahren trug.

Die beiden Affen beobachteten ihn aus dem Dickicht heraus, und Manfred der Mandrill sagte zu Gordon dem Gorilla in der Hilfssprache, die verschiedene Affenarten untereinander benutzten und die sie während der Gefangenschaft trainieren konnten:
„Dieser kleine Mensch hat Haare in einem solchen Grün, wie es der Wald haben sollte!“

Gordon bemühte sich, dies nachzuvollziehen, da er Farben nicht gut erkennen konnte.

Jetzt fiel dem Rolf dem Menschenjungen ein Radiergummi aus der Schulmappe, und der Gorilla sprang wie in einem Reflex darauf zu – wie bei einer Frucht, die von einem Baum fiel.

Der Junge kippte vor Schreck erst beinahe mit dem Roller um, entsann sich aber sogleich der zwei Bananen, die er in seiner Mappe mit sich führte und die er eigentlich in der Pause essen wollte. Doch er hatte auch Geld bei sich, um sich beim Hausmeister der Schule etwas zu essen zu kaufen.

Er streckte also eine Banane dem Gorilla hin, der sie begierig entgegennahm. Da sprang auch der Mandrill aus dem Gebüsch, und Rolf warf diesem sogleich seine zweite Banane zu.

Während die beiden Affen fraßen, zog der Junge sein Smartphone hervor und rief beim örtlichen Zoo an, der sogleich die Polizei informierte und ein paar seiner Leute losschickte, um die Affen behutsam in Gewahrsam zu nehmen.

.

ERGOTHEK: Die fünf besten am Donnerstag – Serien im Schnee

In der Serien-Aktion von Gina geht es heute um fünf Serien, die im Schnee spielen. Es gibt wohl nicht so viele Serien, die ausschließlich im Schnee angesiedelt sind, daher sind hier auch einige gelistet, die zumindest teilweise dort spielen.

  1. Jenseits der Morgenröte – hier reisen ein paar Kaufleute im 17. Jahrhundert durch Sibirien nach China. Wurde durchaus passender Weise im Winter Anfang 1985 gezeigt, während einer großen Kältewelle.

2. Arctic Circle – diese Serie spiele wohl wirklich überwiegend im Schnee, in Nordfinnland

3. Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski – auch er muss durch Sibirien marschieren, allerdings im 18. Jahrhundert als Verbannter, und dort eine Weile im Fort leben, bis die Gefangenen einen Aufstand wagen.

4. His Dark Materials – hier reist das Mädchen zu den Eisbären und mit einem von ihnen weiter durch den Norden

5. Stockholm Requiem – hier weiß ich nicht mehr so genau, ob es nur im Winter spielte

SERIENMITTOWOCH: Ausgestiegene männliche Charaktere

In der Mittwochsaktion von Corly soll es diesmal um die besten männlichen Charaktere gehen, die aus Serien ausgestiegen sind. Allzu viele wollen mir da nicht einfallen; Once upon a time habe ich zwar gesehen, kann mich aber nicht an alle einzelnen erinnern.

Aber hier sind ein paar Beispiele:

  1. Adam Cartwright (Pernell Roberts), der älteste Sohn aus Bonanza – das tat mir damals leid; ein Grund wurde nicht genannt, soweit ich mich erinnere.
  2. Jack (Yale Summers) aus Daktari, er ging nach Amerika.
  3. In Baywatch fand ich einmal den Ausstieg eines männlichen Charakters unlogisch: Der junge Rettungsschwimmer wurde von einer Kollegin der sexuellen Belästigung bezichtigt. Es stellte sich heraus, dass die Anschuldigungen erfunden waren. Trotzdem durfte die Kollegin bleiben, und der Mann schied aus.
  4. In Game of Thrones waren es verschiedene Charaktere, vor allem fallen mir da weniger sympathische ein, die aber gleichwohl der Serie Würze gaben: Tywin Lannister (Charles Dance) oder Joffrey Baratheon (Jack Gleeson).
  5. In Der Club der roten Bänder starben, viel zu jung am Krebs, beispielsweise Leo (Tim Oliver Schulz) und, soweit ich mich erinnere, Alex (Timur Bartels).

Conrad und seine Kundin – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “So verliebt war er schon lange nicht mehr, doch…” beginnt.

So verliebt war er schon lange nicht mehr, doch fiel es Conrad schwer, sich darauf zu konzentrieren, als er in seine Geschäftsbücher schaute. Die Coronakrise hatte auch ihm schwer zu schaffen gemacht. Sein Freund José hatte ihn schon Sinrad genannt, also Ohne-Rad statt Mit-Rad, indem er also Spanisch und Deutsch miteinander vermixte.

Der Fahrradverleih, den sie gemeinsam betrieben, hatte seit Beginn der Krise wenig Umsatz gemacht, weil eben hauptsächlich Touristen zu ihren Kunden gehörten und während der Krise weitaus weniger Touristen in ihre Gegend kamen als in den Jahren zuvor.

An diesem Abend wehte von der Wiese gegenüber ein Duft von reifen Kräutern herüber, der Conrad an einen Geruch aus der Umgebung seiner Schule erinnerte, die er zwanzig Jahre zuvor abgeschlossen hatte.

Zudem ertönte aus einem Auto, das sein Fahrer in der Nähe parkte und mit offenem Fenster Radio hörte, die Melodie von „Gitarren spielt auf“. Darin war in der sternklaren Nacht „die Liebe erwacht nach der Frau meiner Träume“. Allerdings wurde das Lied hier von den Kings Singers gesungen, die es ein wenig auf die Schippe nahmen, so dass man darüber lachen konnte.

Dennoch erinnerte es Conrad an eine Nacht in seiner Pubertät, als auf einer Feier ebenfalls dieses Lied erklang und draußen vor der Tür ein ähnlicher Duft in die Nase stieg wie jetzt gerade.

Da kam er nicht umhin, an die einzige Kundin des vergangenen Tages zu denken – männliche Kunden und gemischte Gruppen hatte es immerhin einige mehr gegeben. Doch diese Einzelfrau, mit ihren langen schwarzen Haaren, ungefähr in seinem Alter, mochte ihm nicht aus dem Kopf gehen.

Als ob sie seine Gedanken gelesen hätte, kam sie jetzt gerade die Straße herunter geradelt und hielt vor seinem Geschäft an.

„Sie haben das Fahrrad doch bis übermorgen gemietet?“, fragte er, und sie erwiderte:
„Ja; aber ich wollte Ihnen heute noch etwas sagen: In dieser Gegend möchte ich wirklich ein Häuschen für uns kaufen!“

„Ah ja, schön für Sie!“

„Also für meine zwei Kinder und mich; mein Exmann hat sich bereit erklärt, mir dies noch zu bezahlen. Dann bis übermorgen!“

Dann radelte sie wieder davon, und Conrad sah ihr nach, freute sich schon auf den übernächsten Tag.

ERGOTHEK – Fünf Serien, die im Weltraum spielen

In der Donnerstags-Aktion von Gina geht es diesmal um die fünf besten Serien, die im Weltraum spielen:

  1. Raumschiff Enterprise

2. Raumpatrouille Orion

3. Captain Future

4. Die Mädchen aus dem Weltraum – spielt teils auf der Erde, teils auf der Medora, wo die Frauen herrschen

5. Mondbasis Alpha 1 – von 1974, konnte man also über die Zeit 25 Jahre später noch einiges phantasieren!

SERIENMITTWOCH – Die besten historischen Filme

Heute bei Corlys Serienmittwoch: Welche sind die besten historischen Filme?

Hierzu fallen mir verschiedene Filme ein, diese zehn habe ich nun ausgewählt:

  1. Die drei Zeitalter (1923): Buster Keaton muss sich, immer wieder abwechselnd, in drei Zeitaltern behaupten: in der Altsteinzeit, der Römerzeit und den 1920er Jahren
  2. El Cid (1965) – über den Kampf der Christen gegen die Mauren in Spanien, mit differenzierter Betrachtung
  3. Der Löwe im Winter (1968) – über Heinrich II von England, seine Frau und seine Söhne
  4. Ein Mann zu jeder Jahreszeit (1966) – über Heinrich VIII von England und Thomas Morus
  5. Die Mission (1986) – über einen Versuch im 18. Jahrhundert, die Indios in Südamerika als gleichwertig zu behandeln
  6. Ich komme vom Ende der Welt (1967) – nach Joseph Conrad, über einen französischen Kapitän in den Revolutionsjahren, der die englische Blockade überwindet und sich am Schluss opfert
  7. Meine Zeit mit Cézanne (2016) – über die Freundschaft und spätere Entfremdung zwischen dem Schriftsteller Emile Zola und dem Maler Paul Cézanne
  8. Viva Zapata (1952) – nach John Steinbeck, über die Mexikanische Revolution
  9. 1900 (1976) – zwei Jungen, die am selben Tag geboren werden, erleben die italienische Geschichte von 1900 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs
  10. Mephisto (1981) – nach Klaus Mann, über einen Schauspieler im Dritten Reich, angelehnt an Gustaf Gründgens

Brief an das Klima und seinen Wandel – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe einen Beschwerdebrief an den Klimawandel.

Liebes Klima,

du hast in den letzten zweihundert Jahren gewiss schon viel durchmachen müssen, mit den zunehmenden Rauchpartikeln und sonstigen Abgasen.

Mussten es jetzt so große Katastrophen sein, wie solche Fluten im Westen Deutschlands, und anderswo solche Hitzewellen wie im Nordwesten Nordamerikas, und weiter südlich so große Waldbrände?

Werden die Wälder sich noch lange halten, vor allem mit den vielen Monokulturen? Und wie viele Tierarten? Insekten soll es bereits weitaus weniger geben als noch in meiner Jugend.

Neulich habe ich eine MacGyver-Folge von 1989 gesehen, wo die Jagd auf Nashörner thematisiert wurde. Darin wurde am Schluss die Befürchtung geäußert, dass die Nashörner bis zum Jahr 2000 ausgestorben sein würden, wenn es so weiterginge wie bisher. Dies ist zumindest nicht geschehen.

Das Leben kann sich eben noch leichter erholen, solange es wenigstens noch einige fortpflanzungsfähige Exemplare gibt. Anders ist es mit den fossilen Bodenschätzen, diese werden sich wohl erst im Laufe von Jahrmillionen erneuern, wenn überhaupt.

Man darf wirklich gespannt sein, wie sich die Generationen entwickeln, die mit einer 2 als erster Ziffer im Geburtsjahr auf die Welt gekommen sind und noch weitere tausend Jahre kommen werden. Deren Verhalten hat mich in den letzten drei Jahren schon überrascht; vielleicht hat sich auch ein magischer 50-Jahres-Zyklus von Revolutionen eingestellt, nämlich 1918 – 1968 – 2018. Erst wurden nach dem Ersten Weltkrieg in mehreren Ländern die Regime hinweggefegt, fünfzig Jahre später hatten vor allem die jungen Leute genug von immer noch so vielen alten Ansichten und Gesetzen, und 2018 nahmen eben die Bewegungen für dich ernster zu nehmende Züge an.

Wir werden uns ganz sicher am 24. September sehen, da wird es auch bei mir in der Nähe wieder eine Demonstration geben! Gemäß einem Motto wie diesem:

Das Klima wird sich wandeln,
wenn wir JETZT nicht handeln.
Nicht von heut auf morgen,
aber schnell genug, um sich zu sorgen!

ERGOTHEK: Fünf Serien, die in der Wildnis spielen

In der Donnerstags-Ergothek, die auf Gina zurückgeht, sind diesmal die fünf besten Serien, die in der Wildnis spielen, gefragt:

  1. Die Schweizer Familie Robinson

2. Daktari

3. Die Höhlenkinder – im 30jährigen Krieg konnte man sicherlich noch manche Gegenden in den Alpen als „Wildnis“ bezeichnen

4. Tarzan – über ihn gab es wohl mehrere Serien; hiervon ist mir auch die Titelmusik in Erinnerung geblieben

5. Der letzte Mohikaner – als auch der Nordosten der späteren USA noch voller Wälder war

VERSPÄTETER SERIENMITTWOCH – Nicht menschliche Helden

Gestern war ich unterwegs, daher kommt erst jetzt ein Beitrag von mir zum SERIENMITTWOCH. Ich weiß nicht, auf wen er zurückgeht, aber das Wochenthema Nicht menschliche Helden finde ich auch interessant.

Hier ist also eine Liste von mir:

  • Außerirdische Helden
    • Alf – sicherlich ein Nonplusultra an Komik
    • Mork vom Ork – habe ich nicht mehr so genau in Erinnerung, aber auch voller Komik, mit einem jungen Robin Williams
    • Mein Onkel vom Mars – er machte die dollsten Sachen, soweit ich mich erinnere

  • Tierische Helden
    • Urmel – schlüpfte aus einem Millionen Jahre alten Ei aus einem Eisberg
    • Die Biene Maja
    • Lassie
    • Black Beauty
    • Flipper – eine alte Serie
    • Zoom der weiße Delfin – eine neue Serie
    • Skippy das Buschkänguruh
    • Grisu der kleine Drache

ERGOTHEK: Fünf Serien, die in der Wüste spielen

In der Donnerstags-Aktion, die von Gina initiiert wurde, geht es heute um fünf Serien, die in der Wüste spielen. Hierfür greife ich auch auf einige Serien aus meiner Kindheit und meinen jüngeren Jahren zurück, die ich nicht mehr alle so genau in Erinnerung habe.

  1. 100 Karat – spielt zu großen Teilen in der Wüste Namib, wo Diamanten gefunden werden:

2. Moses – die Geschichte in mehreren Teilen; hier ist manchmal von „Stimmen der Wüste“ die Rede:

3. Abenteuer am Roten Meer – hier sind Wüste und Meer nah beieinander, gab es jedenfalls auch einmal auf Deutsch:

4. Der Mann von Suez – vielleicht keine so starke Verfilmung darüber, wie Fernand de Lesseps den Suezkanal graben ließ. Aber die Musik dazu war schön:

Näheres auf Imdb

5. Der schwarze Bumerang – ein Großteil der Handlung bestand hier darin, wie ein Junge mit Aborigines durch die australische Wüste zieht:

Näheres auf Imdb