Lesung im Radio am 26.12. ab 19:30 Uhr

Hallo, da hat der Sender wohl umdisponieren müssen:

Gestern wurde mein Beitrag nicht gesendet. Aber morgen, am 26.12., wird er ab ca. 20:00 Uhr ausgestrahlt werden – KÖNNTE AUCH SCHON AB 19:30 Uhr sein! Momentan sind sie dem Plan um eine halbe Stunde voraus!

Hallo, wie schon in einem früheren Beitrag angekündigt, wird heute schon ab 18: Uhr eine Lesung von mir im Radio ausgestrahlt, im Rahmen der Aktion Literatur zwischen den Jahren – auch mit ein paar Texten vom #WritingFriday!

Ganz am Anfang nämlich mit dem Beitrag zum Adventskalender vor zwei Jahren: Drei Wünsche im Eiszapfen-Dreizack.

Näheres auf 889fmKultur

Hier wird er zu hören sein:
http://stream.laut.fm/889fmkultur
https://www.radio.de/s/lautfm-889fmkultur

Ersatzritt für den kranken Weihnachtsmann – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kommt folgendes Monatsthema:
Der Weihnachtsmann hat doch tatsächlich Corona! Jetzt muss Rudolf das Rentier die Geschenke ausliefern. Berichte von dieser Nacht – wie macht sich Rudolf?

Es ist eine Fortsetzung
 dieses Beitrages
und dieses Beitrages
außerdem angelehnt an eine ältere Geschichte

So war das also: Der Weihnachtsmann selbst hatte sich mit dem Coronavirus angesteckt und suchte nun eine Vertretung.

Und Rudolf das Rentier stand vor Alfonsina der Elfe und dem Wichtel Wichtigtuter, die beratschlagten:
„Du hast sicherlich die meiste Erfahrung im Austragen von Geschenken, Rudolf!“, meinte Alfonsina. „Aber wir könnten auf dir reiten und dir behilflich sein!“

Und Wichtigtuter sagte:
„Ich werde immer meine Trompete blasen, wenn wir Geschenke in einen Schornstein werfen – oder wie immer wir sie verteilen!“

„Mit den Schornsteinen hast du auch Recht“, meinte Rudolf. „Sie sind nur nicht der einzige Weg – bei manchen Haushalten legen wir die Geschenke auch vor die Tür!“

Da fragte Alfonsina:
„Was mich schon manchmal beschäftigt hat: Wie macht es der Weihnachtsmann, den es offenbar doch gibt, eigentlich, bei so vielen Millionen Haushalten an etwa einem halben Tag vorbei zu schauen?“

Da schnaubte das Rentier ein wenig seltsam, so als ob es lachen würde, und erklärte:
„Dies funktioniert so: Am Anfang unserer Tour stellen wir uns unter freien Himmel, und dort streicht der Weihnachtsmann über mein Geweih und die Kerzen darauf. Dabei saugt das Geweih über die Kerzen etwas von der Energie von Millionen von Sternen auf, die sich über uns befinden!“

„Funktioniert das denn auch bei bedecktem Himmel – so wie jetzt?“, fragte Alfonsina; und Rudolf erwiderte:
„Bei klarem Himmel geht es natürlich schneller. Aber wenn der Himmel gerade bedeckt ist, muss der Weihnachtsmann drei-, vier-, fünfmal streichen, dann ist mein Geweih schließlich auch energetisiert!“

Jetzt rief Wichtigtuter aus:
„Dann wollen wir doch mal loslegen!“

Er blies in seine Trompete und schwang sich anschließend auf den Rücken von Rudolf dem Rentier und strich über dessen Geweih.

Auch Alfonsina schwang sich auf, so dass sie hinter Wichtigtuter zum Sitzen kam. Mit ihren Armen, die etwa doppelt so lang waren wie die des Wichtels, konnte auch sie über das Geweih streichen, bis Rudolf schließlich sprach:
„Jetzt fühle ich, dass mein Geweih genügend Energie von den Sternen aufgenommen hat – also haltet euch an meinem Geweih fest!“

Dann hob er ab und flog über das Land und die anderen Länder und Kontinente.

Zu seinen Reitern sagte er:
„Nun sitzt ihr fest auf meinem Rücken – jetzt könnt ihr eure Arme betätigen!“

Vorsichtig ließen Alfonsina und Wichtigtuter das Geweih los – und schon hielten sie jeweils ein paar Geschenke in Händen!

Rudolf das Rentier sagte zu ihnen:
„Werft die Geschenke einfach nach unten!“

Dies taten sie – und schon hielten sie neue Geschenke in Händen, warfen auch diese nach unten, und so weiter …

Da dachte sich Alfonsina:
„Ein halbes Jahr lang darf ich noch Elfe auf Probe sein – ich glaube, ich werde weitermachen!“

PS: Zwischen den Feiertagen wird ein halbstündiger Beitrag von mir im Radio zu hören sein – auch mit ein paar Geschichten zum #WritingFriday, etwa dem Beitrag zum Adventskalender vor zwei Jahren. Der genaue Termin steht noch nicht fest, werde ich aber hier bekannt machen, sobald ich ihn weiß!

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Schönes Zitat aus einer Serie – 30-Tage-Serien-Challenge

Zur Zeit läuft bei aequitasetveritas eine Challenge mit Fragen zu Serien. Thema diesmal:
Was ist dein Lieblingszitat aus einer Serie?

Für einen besonders schönen Dialog aus einer Serie halte ich folgende Szene:

In Praxis Bülowbogen unterhält sich Dr. Brockmann mit einem Jugendlichen, dessen Familie bei ihm langjährige Patienten sind. Dieser Jugendliche hat sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen; und der Doktor fragt ihn, warum sie ihren Anführer mit einem englischen Ausdruck versehen, ihn also den Leader nennen.

Darauf antwortet der Jugendliche: „Weil der Führer einmalig war!“

Der Doktor erwidert darauf: „Sie ahnen gar nicht, wie sehr ich das hoffe, dass er einmalig war!“

Zucker auf Stiefeln und Kerzen im Geweih – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kommt folgendes Monatsthema:
Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein:  Weihnachtskerzen, Schneesturm, grosse Freude, Zuckerguss, rote Stiefel

Es ist eine Fortsetzung dieses Beitrages

Der Wichtel Wichtigtuter blies abermals in seine Trompete, so dass die Wände des Glasberges ein wenig zitterten. Der Wichtel tutete noch einmal, und jetzt bildete sich schon ein Riss in dem Berg.

Doch dieser Riss sog die frostige Luft aus der Umgebung an, so dass jetzt gar ein Schneesturm aufkam. Da sahen sich die Elfe Alfonsina und der Wichtel um und versuchten, sich noch ein wenig mehr ins Innere des Glasberges zu verkriechen.

Tatsächlich konnten sie durch einen schmalen Gang in eine Höhle kriechen, die allerdings zu niedrig war, als dass sie sich aufrichten könnten. Nur ein Schacht, der für sie viel zu schmal war, führte nach oben.

Ein weiteres Mal blies Wichtigtuter in seine Trompete – und da rieselte aus einem Loch, weit über ihnen, etwas Weißes auf sie herab. Alfonsina leckte vorsichtig daran – und es schmeckte nach Zucker!

Der rechte rote Stiefel der Elfe war schon bald mit einem regelrechten Zuckerguss bedeckt, und beide leckten daran.

„Damit könnten wir auch den Kindern eine große Freude bereiten!“, sagte Alfonsina, und der Wichtigtuter nickte.

Eine Weile leckten sie noch und sahen vor sich hin, bis Alfonsina aufsah, den Wichtel anstupste und fragte:
„Siehst du die Lichter da vorne? Schauen wie Weihnachtskerzen aus!“

Diese Lichter kamen näher – und tatsächlich rührten sie von Weihnachtskerzen her, die ein Rentier in seinem Geweih balancierte, worin es schon viel Übung zu haben schien.

Das Rentier kam vor ihnen zum Stehen, während sich auch der Schneesturm wieder legte, und sprach zu ihnen:
„Ihr beide kommt mir gerade recht, wie ich sehe!“

„Ach ja?“, meinte der Wichtel, worauf das Rentier erwiderte:
„Weil ihr zum einen auf euren Stiefeln einen so schönen Zuckerguss geformt habt; und zum anderen, weil ihr auch einige Sprüche in eurem Büchlein habt, wie ich sehe.“

„Ist denn etwas passiert?“, fragte Alfonsina, worauf nun das Rentier erklärte:
„Ich bin das Rentier mit Namen Rudolf; und stellt euch vor: Der Weihnachtsmann hat sich doch tatsächlich mit Corona angesteckt! Daher könntet ihr beide ganz gut mit mir für ihn einspringen!“

Fortsetzung wird bald folgen

Schlittenfahrt ins Verzwickte – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kommt folgendes Monatsthema:
Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Sie fuhren mit dem Schlitten rasend schnell den Hügel hinab, ohne zu merken, dass…” beginnt.

Sie fuhren mit dem Schlitten rasend schnell den Hügel hinab, ohne zu merken, dass die Landschaft neben ihnen steil anstieg, sie nur noch einen Korridor hinab fuhren.

Auf diesem Schlitten saßen die Elfe Alfonsina sowie Wichtigtuter, ein Wichtel, der die ganze Fahrt über immer wieder auf seiner Trompete blies, als gäbe es etwas Wichtiges zu verkünden.

Beide waren in rote Gewänder gekleidet und trugen jeweils eine rote Mütze auf dem Kopf. Der Wichtel war also mit seiner Trompete beschäftigt, während die Elfe in einem Büchlein las und immer wieder die verschiedensten Sprüche vor sich hin sagte. Diese Sprüche sollte normalerweise der Nikolaus oder der Weihnachtsmann oder das Christkind sagen; aber ihr war anheim gegeben worden, eventuell einen von denen spontan vertreten zu müssen.

Als aber nun vor ihnen ein gläserner Berg erschien, sahen sie doch auf und versuchten, mit ihren Beinen, die in ebenfalls roten Stiefeln steckten, den Schlitten zu stoppen. Doch war der Boden hier so glatt, dass ihnen das nicht gelang.

Aber zum Glück vollführte der Korridor, durch den sie rasten, eine Kurve und stieg danach wieder an – was aber nur scheinbar ein Glück war, denn durch den Schwung wurde der Schlitten ein paar Meter weit geschleudert und krachte in den gläsernen Berg.

Nachdem der Schlitten auf einem Boden voller Glassplitter zum Stehen gekommen war, sahen beide sich um; und die Elfe sagte:
„Hier werden wir nur schwer wieder herauskommen!“

Doch der Wichtel erwiderte:
„Warte nur; eine Zuckerelfe hat mir mal von so einem Ort erzählt! Wir müssen uns nur eine Weile gedulden!“

Fortsetzung wird bald folgen

Und falls jemand nachher bei der Jahreshauptversammlung des Selfpublisher-Verbandes dabei ist:

Bitte gerne für meine Kandidatur zum Ethikbeirat abstimmen! Danke

Die 5 Besten am Donnerstag: Western

Ob nun angeregt von Gina oder Wortman – heute sind die 5 besten Western gefragt – ich habe hier fünf ausgewählt, die mir gefallen haben und die ich noch in keinem anderen Beitrag gesehen habe:

  • Der Mann der Liberty Valance erschoss – einer der wenigen Filme, in denen John Wayne eine tragische Rolle spielte
  • Red River

Der gebrochene Pfeil – dieser und der folgende waren zwei Western, in denen für die Indianer schon früh Verständnis gezeigt wurde

  • Duell in Diablo
  • In Colorado ist der Teufel los