Die fünf Besten am Donnerstag: SCHOCKMOMENTE in Filmen

In der Donnerstagsaktion von Gina kommt etwas verspätet mein Beitrag zum Thema Die fünf besten Schockmomente in Filmen.

Auch für mich gehören The Sixth Sense und The Others dazu, die schon von Blaupause7 aufgezählt worden sind; daher folgen hier fünf weitere Filme.

  • Psycho – der Moment, in dem man die Mutter des Mörders zum ersten Mal von vorne sieht – und dass sie die ganze Zeit tot war.

  • Ritt zum Oxbow – eine Bürgerwehr stellt ein paar Viehdiebe und hängt diese wegen Mordes an dem Rancher auf – später kommt der Sheriff hinzu und erklärt, dass dieser Rancher gar nicht tot ist.

  • Planet der Affen, erster Film dieser Reihe – lange hoffte der gestrandete Raumfahrer, zur Erde zurückkehren zu können; doch als er am Ende des Films die zerstörte Freiheitsstatue entdeckt, begreift er, dass er die ganze Zeit auf der Erde war, ein paar Jahrhunderte nach seiner Zeit.

  • Der Pate, Teil 3 – als es vor der Oper eine Schießerei gibt, und die Tochter des Paten, gespielt von der jungen Sofia Coppola, dabei umkommt.

  • Zeit zu leben, Zeit zu sterben – am Schluss wird dem Protagonisten aufgetragen, ein paar russische Widerstandskämpfer zu erschießen, während die anderen weiterziehen; doch er befreit die Widerstandskämpfer, lässt dann aber ein Gewehr bei ihnen liegen – und einer der Befreiten erschießt ihn dann damit von hinten.

Sprudel und Wolfsrudel – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:
Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen September, Flosse, Sprudel, Gekicher, Freitag

Es war nun September, und der Bach kühlte sich schon langsam ab, floss aber noch ein bisschen schneller als vor dem Regen. Seit ein paar Tagen regnete es immer wieder in dem Wald, vor allem vormittags. Dies bewirkte, dass sich an manchen Steinen im Bach Sprudel bildeten, aus denen Bläschen aufstiegen.

Das Wolfsrudel Bachsprudel nannte sich so, weil es immer gerne an solchen Sprudeln auf Beutefang ging.

In den letzten Tagen sahen sie nur eine bräunliche Flosse, die immer wieder in dem sprudelnden Wasser und den Wassertropfen in der Luft undeutlich zu erkennen war.

An einem Freitag kam eine Gruppe Kinder an den Bach, wanderte mit ihrer Lehrerin neben ihm entlang. Das Gekicher dieser Kinder drang bis zu den Wölfen vor, die sich daraufhin im Gebüsch versteckten. Dies taten sie gerne, weil sie auf diese Weise ungesehen die Menschen beobachten konnten. Der Bach stand immer noch hoch von dem Regen und bildete noch ein paar Sprudel.

In einem dieser Sprudel war wieder eine Flosse zu sehen, und Frau Klarbach, die Lehrerin, erklärte dazu:
„Hier sehr ihr eine raffinierte Bachforelle, die sich gerne im Sprudel versteckt – und dies kann ein Zeichen dafür sein, dass sich Wölfe in der Nähe aufhalten! Aber auch diese verstecken sich am liebsten vor uns Menschen.“

Doch nun bückten sich einige der Kinder, um eventuell etwas im Unterholz zu entdecken. Und ein Mädchen mit rotblonden Haaren und einer roten Jacke sagte leise:
„Dort hinten habe ich eine Pfote gesehen – sah nach einem Wolf aus!“

Ihre Klassenkameradinnen und Kameraden blickten in die Richtung, in die sie deutete, wagten sich aber nicht weiter vor.

Nur Jan, dessen Vater Jäger war, ging ein paar Schritte, sagte dann aber:
„Du musst dich geirrt haben, Ruth Kapmann – du Rotkäppchen!“

Diese erwiderte:
„Gar nicht!“

Sie sprang ins Gebüsch, bog ein paar Zweige zur Seite – und jetzt sprang ein Wolf daraus hervor, direkt auf die Flosse in dem Sprudel zu!

Die Kinder und ihre Lehrerin schauten ihm gebannt nach, wie er ins Wasser platschte – völlig umsonst, denn die Forelle sprang ihm davon, war dafür einen Moment lang gut sichtbar, mit ihren braun schimmernden Schuppen und Flossen.

„Bleibt ganz ruhig stehen!“, sagte die Lehrerin möglichst leise zu den Kindern.

Aber der Wolf heulte nur kurz auf, tastete sich ans Ufer zurück, schüttelte möglichst viel Wasser ab und sprang dann wieder ins Gebüsch.

„Man muss nur Respekt vor diesen Tieren haben“, sagte Ruth Kapmann zu ihren Klassenkameradinnen und Kameraden. „Und wir sollten sie schützen!“

Dazu nickte die Lehrerin und führte ihre Klasse den Weg zurück, auf dem sie gekommen waren.

Die fünf Besten am Donnerstag: Filme mit dem Thema PSYCHIATRIE

In der Donnerstagsaktion von Gina geht es heute um Filme, die in der Psychiatrie spielen oder diese zumindest thematisieren.

  • Einer flog übers Kuckucksnest – fällt mir dazu immer als erstes ein.

  • Sucker Punch – über ein paar Frauen, die aus der Psychiatrie fliehen wollen, dies auf phantastisch- tragische Weise versuchen.

  • Durchgeknallt – ebenfalls über Frauen in einer Anstalt, diesmal nach einer wahren Geschichte

  • Das Mädchen auf dem Besenstiel – spielt teilweise in einer Psychiatrie

  • Amadeus – die Rahmenhandlung, mit dem alten Salieri, spielt in einer Art früherer Psychiatrie

Die fünf Besten am Donnerstag: KATASTROPHENFILME

Bei der Donnerstagsaktion von Gina geht es diesmal um fünf Katastrophenfilme.

  • Der Sturm – über einen realen Herbststurm aus dem Jahr 1991, bei dem auch ein Schiff mit Hochseefischern unterging.

  • Die letzten Tage von Pompeji – die Katastrophe aus dem Jahr 79 wurde mehrfach bearbeitet; einer der B-Filme lehnte sich lose an den Roman von Edward Bulwer-Lytton an.

  • Die Feuerspringer von Montana – über einen Waldbrand

  • San Andreas – eine berühmte Spalte in der Erdkruste, an der nun ein Erdbeben passiert

  • The Impossible – über den Tsunami von Weihnachten 2004

SERIENMITTWOCH: Fantasyserien

Beim Serienmittwoch von Corly sind diesmal Fantasyserien gefragt.

  • Xena – angelehnt ans alte Griechenland, aber ziemlich frei gehandhabt, mit allen möglichen fantastischen Themen.

Legend of the Seeker – hat mir ebenfalls gut gefallen.

  • Dororo – mit Dämonen aus dem alten Japan.

  • Game of Thrones und das Prequel House of the Dragon – hier wird mehr geredet als in anderen Fantasyserien

  • Armans Geheimnis – zwei Staffeln; und in beiden werden Problemjugendliche auf einen Ferienhof geschickt, von dem sie zunächst nicht zurückkehren können, damit sie einige Aufgaben lösen – hat mich an einen meiner Romane erinnert 😉

Die fünf Besten am Donnerstag: AGENTEN*INNENFILME

In der Donnerstagsaktion von Gina kommt jetzt etwas verspätet mein Beitrag zum Thema Filme mit Geheimagent*innen.

  • Feuerball – stellvertretend für verschiedene James-Bond-Filme, sehe ich vor allem wegen seiner schönen Unterwasseraufnahmen immer wieder gerne.

  • Charlie Muffin – ein etwas anderer Typ von Geheimagent.

  • Ähnlich Agentenpoker – hat mit dem vorhergehenden Titel auch einen ähnlich schönen Satz am Schluss gemein, an die Hauptfigur von einem Weggefährten gerichtet, am Grab oder an der Klippe: „Bitte bleib tot!“

  • Telefon – spielt ebenfalls mitten im Kalten Krieg, über sowjetische Agenten in den USA, die jeweils durch einen Telefonanruf gewissermaßen geweckt werden.

  • Die Agentin – nach den bisherigen Klassikern ein neuer Film, spielt hauptsächlich in Deutschland, Israel und eben dem Iran.

Hoch geflochtener Obstkorb – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:
Beschreibe einen Gegenstand in deiner Nähe so genau wie möglich. Nicht nur wie er aussieht, sondern auch wie er sich anfühlt, riecht oder sogar schmeckt.

An einer trockenen Stelle in der Wohnung steht ein hoch geflochtener Korb, in den Farben Blau, Gelb, Orange und Braun.

Er fühlt sich angenehm weich an und duftet ein wenig nach Holz und frisch gelagertem Obst. Denn durch ein Experiment habe ich entdeckt, dass Blaubeeren auf seinem hölzernen Boden nicht verschimmeln, sondern höchstens trocknen.

Daher ist er jetzt gefüllt mit weiterem Nachschub von Blaubeeren sowie mit Zwetschgen, die nach Tagen immer noch gut schmecken.

Anders mit Himbeeren und Brombeeren – diese werden auch in ihm leicht zu Matsch, haben den hölzernen Boden ein wenig verfärbt. Daher lagere ich diese Früchte doch lieber wieder im Kühlschrank.

SERIENMITTWOCH – Welche Serien haben Ortsnamen im Titel?

In der Mittwochsaktion von Corly geht es diese Woche um Serien, die Ortsnamen im Titel tragen. Diese Woche lief es bei mir nicht wie gewöhnlich, aber zu diesem Thema ist mir so einiges eingefallen, so dass ich es jetzt auch verspätet liefere.

  1. Die Straßen von San Francisco – mal bessere, mal schwächere Folgen, immer wieder schöne Aufnahmen
  2. Ein Sheriff in New York – ist schon lange her, habe ich aber manche Situationskomik in Erinnerung
  3. Dallas und
  4. Der Denver-Clan – zeigen reiche Familien im Ölgeschäft, die so ihre Probleme haben.
  5. Babylon Berlin – manche Handlungsstränge sind vielleicht etwas konstruiert, aber es wird ein vielseitiges Bild vom Berlin de 1920er Jahre gezeigt.
  6. Berlin Alexanderplatz – nach Alfred Döblin, als Serie von Rainer Werner Faßbinder, teilweise auch langatmig, zeigt aber ebenfalls ein interessantes Bild vom Berlin der 20er.
  7. Praxis Bülowbogen – kein offizieller Stadtteil von Berlin, aber mit dem Image eines speziellen sozialen Brennpunktes, wo sich damals auch die Nazis nicht durchsetzen konnten, und hier wurde in den 80er und 90er Jahren eine Arztserie angesetzt, bis in die Nullerjahre fortgesetzt.
  8. Die Geheimnisse von Paris – nach Eugène Sue, zeigte viel aus der Pariser Unterwelt.
  9. Die Geheimnisse von Lissabon – ein Bild vom Lissabon und Portugal des 19. Jahrhunderts, nach Camilo Castelo Branco.
  10. Neues aus Uhlenbusch – als Kontrast zu den bisherigen Großstadtserien spielte diese Serie in einem wohl fiktiven Dorf, zeigte verschiedene Perspektiven des Dorflebens.

Jetzt LIVE – LESUNG auf Instagram

Zwischen 19.15 und 20.15 auch mit zwei alten Beiträgen zum #WritingFriday!

Hier könnt ihr die vorgelesenen Beiträge nochmal nachlesen:

Inspirationsorte – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:
Woher nimmst du die Inspiration für deine Geschichten?

Inspirationen können bei mir im Prinzip überall kommen; auch, wenn ich gerade an etwas anderes denke.

Besonders häufig befallen sie mich an Strecken mit einem schönen Weitblick. Manchmal scheint dabei sogar die Sonne auf besonders schöne Weise durch die Wolken hindurch.

Öfter auch unter der Dusche, dann muss ich mir die Ideen halt nur merken.

Gewiss haben mich auch fremde Geschichten schon inspiriert, sie zu variieren. Aber auch eigene Erlebnisse habe ich manchmal verarbeitet, in Fantasy verpackt.

Passau-Neustift, Foto privat