Freund Fahrrad – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Mein Fahrrad ist mein bester Freund, denn…” beginnt.

Mein Fahrrad ist mein bester Freund, denn – hmm, ist schon länger her …

Aber in jüngeren Jahren bin ich viel mit dem Fahrrad gefahren. Zur Grundschule lief ich zwar noch zu Fuß, aber daheim hatten wir zwischen den Häusern schöne Wege, auf denen ich meine Runden drehen konnte.

Zur Oberschule hatte ich dann immer einen weiteren Weg, und den bin ich bald so gut wie immer mit dem Fahrrad gefahren. Als fast erwachsener Jugendlicher unternahm ich auch längere Fahrten, vor allem durchs Voralpenland und am Bodensee entlang.

Bei Regenwetter habe ich gelernt, besser eine Plane überzustülpen, mit der es sich aber auch fahren ließ.

Im Schnee war es häufig besonders lustig, wenn der Schnee zwischen dem Vorderrad und dem Dynamo in einen Engpass geriet und anschließend wie ein Springbrunnen fast herunter spritzte!

Aber später, als ich in einem größeren Appartementhaus lebte und einmal ein paar Wochen nicht da war, muss es wohl entsorgt worden sein 😦

ERGOTHEK – Die fünf besten am Donnerstag: Filme in den Bergen

Zur Aktion mit den 5 Besten am Donnerstag, die auf Gina zurückgeht, geht es heute um fünf Filme, die in den Bergen spielen.

  1. Gran Paradiso – ein Rollstuhlfahrer und ein paar weitere Behinderte wollen mit Hilfe von ein paar Sträflingen auf diesen hohen Berg gelangen. https://www.imdb.com/title/tt0239441/?ref_=fn_al_tt_1

2. Schnee am Kilimandscharo – nach Ernest Hemingway

3. Wie ein Schrei im Wind – ein Mädchen und ein Trapper in den kanadischen Bergen

4. Schlafes Bruder – nach Robert Schneider

5. Vincent will Meer – spielt aber größtenteils im Voralpenland und in den Bergen

Was man auf dem Friedhof so alles findet- #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Sommerferien – Moritz muss zu Hause bleiben. Doch davon lässt er sich die Laune nicht verderben, zusammen mit seinen Freunden bauen sie (…eigene Idee…) – erzähle uns was sie bauen und wie sie den Sommer damit / darin verbringen.

Der Beitrag knüpft an einen vorherigen an.

Bald nachdem Familie Weißjäger in ihr neues Heim gezogen war, brachen schon die Sommerferien an. Eine Urlaubsreise konnten sie sich diesmal allerdings nicht leisten, dafür hatte der Umzug zu viel Geld verschlungen. Auch ließ die Coronakrise das Reisen nur in beschränktem Umfang zu.

Doch dies hielt die Kinder Marceline und Moritz nicht davon ab, auf allerhand andere Ideen zu kommen.

Dazu lud Moritz ein paar Jungs ein, die er in den letzten Wochen kennengelernt hatte.

Mit ihnen ging er in den Garten, der an den Friedhof grenzte und zeigte auf den Zaun, der beide Grundstücke voneinander abgrenzte.

„So nah an den Toten wohnt ihr?“, fragte Wilhelm, ein blonder Junge aus der Umgebung, und Luigi, ein Junge mit schwarzen Haaren, meinte:
„Könnt ihr euch mit denen ja schon unterhalten!“

„Das wollten wir schon probieren, haben es aber noch verschoben“, erwiderte Moritz. „Dazu könnten wir auch meine kleine Schwester brauchen.“

Und er rief nach oben, in Richtung eines bestimmten Fensters:
„Marceline, kommst du mal bitte?“

Kurz darauf kam Marceline herbeigerannt und fragte:
„Heckt ihr jetzt irgendwas aus?“

Und ihr Bruder sagte:
„Wir könnten jetzt deine scharfen Augen gebrauchen! Also, siehst du dort auf dem Friedhof etwas Besonderes?“

Marceline strengte ihre dunklen Augen an, schüttelte dann aber den Kopf.

„Vielleicht später“, sagte sie und blieb im Garten stehen, während die Jungs umherrannten. Nach einer Weile aber rief sie die Jungs herbei und erklärte ihnen:
„Jetzt habe ich etwas entdeckt – und zwar ein Licht in einem der roten Behälter, das kurz von allein aufflackerte!“

Sofort rannten die Jungs zu einem der Löcher im Zaun und dann zu der Stelle, auf die Marceline zeigte. Tatsächlich lag dort einer der roten Plastikbehälter mit einer Kerze im Gebüsch.

Daraufhin vernahmen sie eine Stimme, die Moritz als die des verstorbenen Pfarrers wiedererkannte:
„Ihr solltet in eurem Garten ein Häuschen bauen. Dessen offene Seite soll auf den Apfelbaum zeigen, damit die Geister von diesem Friedhof nachts wieder etwas anderes sehen können als nur Gräber!“

„Wie sollen wir das machen?“, fragte Moritz, worauf die Stimme des Pfarrers weitersprach:
„Dafür könnt ihr etwas von hier mitnehmen – seht einmal, was hier so alles herumliegt!“

Die Jungs entdeckten drei dünne Steinplatten, die verstreut auf dem Boden lagen.

Dazu sagte die Stimme des Pfarrers:
„Mit den dünnen Platten könnt ihr euer Häuschen abdecken. Über Nacht werden ein paar schwerere Steine zu euch hinüber fliegen, dafür sorgen ein paar Geister. Zusammenbauen müsstet ihr das Häuschen aus den Steinen dann selbst, dafür dürft ihr es tagsüber nutzen, wenn ihr besonders kühlen Schatten braucht! Nur gegen Mitternacht und etwa drei Stunden vorher und nachher möchten die Geister der Toten das Steinhäuschen für sich haben! “

Am nächsten Tag lagen dann wirklich ein paar schwerere Steine auf dem Rasen. Doch sie waren noch so beschaffen, dass sie die Jungs, zu denen auch noch drei weitere gestoßen waren, aufstellen konnten. Und die dünnen Platten legten sie obendrauf.

Der folgende Tag wurde heiß; und jetzt konnten die Jungs feststellen, dass es unter diesen Steinen tatsächlich sehr angenehm blieb, kühler als im Schatten des Apfelbaums. So konnten sie auch eine längere Hitzewelle aushalten!

ERGOTHEK: Die fünf besten Filme, die in der Schule spielen

Foto: privat

Zur Aktion mit den 5 Besten am Donnerstag, die auf Gina zurückgeht, sind heute die fünf besten Schulfilme das Thema.

  1. Die Feuerzangenbowle – muss heute unbedingt dabei sein:

2. Die Glocken von St. Marien

3. Das fliegende Klassenzimmer:

4. Mr. Hollands Opus – über einen Musiklehrer im Laufe von dreißig Jahren an der Schule:

5. Forrester – gefunden:

Fuchs unterm Apfelbaum am Friedhof – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: verbunden, Apfelbaum, Fuchs, Heisshunger, bittersüss

Bittersüß war der Blick über den Garten hin zum benachbarten Friedhof, dachte sich die Familie Weißjäger, die gerade in diese Vorortsiedlung gezogen war. Auf seltsame Weise schien der Garten mit dem Friedhof verbunden.

Mittendrin auf der Gartenwiese stand ein Apfelbaum, und unter diesem hatte es sich in der Mittagssonne ein Fuchs gemütlich gemacht. Wohl seit langem schon war er nicht mehr von Menschen gestört worden. Die Wiese schien auch schon sehr lange nicht mehr gemäht worden zu sein.

Zu erkennen war der Fuchs trotzdem, zumindest von Marceline, der Tochter mit den scharfen Augen. Sie erspähte den Fuchs unter dem Baum und deutete dann auf ihn.

Daraufhin sagten ihre Eltern:
„Du solltest ihm aber nicht zu nahe kommen!“
„Sonst scheuchst du ihn davon!“

Im Laufe des Tages konnten Marceline und ihr älterer Bruder Moritz aber nicht widerstehen, immer wieder nach dem Fuchs Ausschau zu halten. Zum Glück waren die Äpfel noch nicht reif.

Als die beiden am Zaun entlangliefen, der den Garten in einem Quadrat umgab und auf der Seite gegenüber vom Haus an den Friedhof grenzte, vernahmen sie eine Stimme:
„Kommt gerne näher heran, an unsere Gräber!“

Da zuckten die Geschwister zusammen, doch die Stimme sprach weiter:
„Keine Angst; ich bin der Geist des letzten Pfarrers und von den Geistern auf diesem Friedhof zu ihrem Sprecher gewählt worden! Wir freuen uns nämlich über Nachbarschaft, auch von Tieren!“

„Meinen Sie jetzt den Fuchs dort unter dem Baum?“, fragte Marceline, worauf der Geist des Pfarrers erwiderte:
„Ja, unter anderem. Dieser Fuchs sucht schon seit letztem Jahr gerne diesen Ort auf. Immer wieder graben sich Maulwürfe unter dem Zaun durch und tauchen auf eurem Grundstück auf, und viele Mäuse flitzen nachts bei uns umher, und immer wieder schlüpft eine durch eine der losen Maschen des Zauns.“

„Da sehe ich eine Maus, auf unserer Seite des Zauns!“, rief Marceline aus; und ihr Bruder versuchte mit Gesten in Richtung des Fuchses, diesem klarzumachen, wo gerade eine Maus zu bekommen war. Doch der Fuchs blieb unter dem Apfelbaum liegen.

Da meinte die Stimme des Geistes:
„Er verspürt keinen Heißhunger – er findet hier immer genug Nahrung. Aber früher oder später wird er fressen! In der Dämmerung müsst ihr euch einmal auf die Lauer legen!“

Doch jetzt wurden die Kinder von ihren Eltern ins Haus gerufen.

Es wird eine weitere Geschichte von diesem Schauplatz folgen.

ERGOTHEK – Die fünf besten Filme, die IM Meer spielen

In der Donnerstags-Aktion von Gina geht es diesmal um Filme, die IM Meer spielen – über oder unter Wasser. Hierbei könnte ich auch die Filme nennen, die ich in meinem Beitrag vom 30. April vorgestellt habe, mit Filmen, die AM Meer spielen sollten.

Es fielen mir aber auch fünf weitere ein:

  1. Manuel – über die Freundschaft zwischen einem verwöhnten Jungen und einem Fischer – traurig!

2. 20.000 Meilen unter dem Meer – untere Szene zumindest ist köstlich, im vielleicht wahrsten Sinne des Wortes 😉

3. Der SturmThe Perfect Storm: Nach Tatsachen, über einen Jahrhundertsturm im Herbst 1991

4. Große Haie – kleine Fische

5. Aquaman

Pilze und Walter im Wald – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Ein Pilz berichtet aus seiner Sicht über die vielen Wanderer, die seinen Weg kreuzen.

Dieser Beitrag knüpft an den vorherigen an!

Schön ist es für uns Pilze, an dieser Lichtung zu stehen. Die Tannen und Fichten und Eichen spenden uns schönen Schatten und lassen immer wieder Regentropfen auf uns herab, so dass wir gut wachsen können.

Gut sehen wir von hier die Wanderer, die durch den Wald latschen. Aber sie sehen auch uns; und gelegentlich kommt es doch vor, dass einer von ihnen einen von uns ausreißt! Auch bringen viele von ihnen einen Hund mit, und diese Tiere schnüffeln überall herum! Aus irgendeinem Grund muss es vielen Menschen bei uns gefallen.

Doch zum Glück haben wir einen Beschützer, nämlich den Halbwolf Isespaß.

Jetzt spielt er gerade mit ein paar kleinen Menschen, lässt sich von ihnen kraulen und mit dem Schwanz wedeln. Sie dürfen sogar seine Beine anfassen, von denen zwei aussehen wie die von Menschen.

Als aber einer dieser kleinen Menschen sich zu einem weißen Pilz in meiner Nähe niederbeugt, springt Isespaß auf den Pilz zu und bellt den Menschen an, der daraufhin wegrennt.

Als es dunkel wird, kommt aber ein Mensch mit einem großen Pilz auf dem Kopf vorbei und sieht sich uns an, sieht wie ein weibliches Exemplar aus. Sie pflückt aber keinen von uns, sondern hält nur ihre Hände über uns.

Da kommt das männliche Exemplar von Mensch, das größtenteils so grün aussieht, wieder einmal mit seinem Hund vorbei.

Das weibliche Exemplar dreht sich zu ihm um, und zunächst gibt er Laute von sich, die wohl irgendeine Bedeutung haben werden:
„Was tun Sie hier?“

Dann gibt sie ein paar Laute von sich:
„Ich erforsche Pilze auf meine Art und Weise, indem ich meine Hände über sie halte und ihre Schwingungen ergründe!“

„Und haben Sie dadurch schon etwas herausgefunden?“

„Ja, wie gerne sie in diesem Wald wachsen! Ein bisschen muss ich es noch vertiefen. Aber ich weiß, dass es auch Ihre Aufgabe als Förster sein wird, auf sie und den gesamten Wald achtzugeben!“

„Sehe ich auch so! Denn ich heiße Walter, und dies ist ja der Komparativ von Wald!“

„Dann müssen Sie ja gut für diese Aufgabe geeignet sein!“

Er tippt an seinen Hut und geht mit seinem Hund weiter, während sie nun ihre Hände über mir ausbreitet. Fühlt sich eigentlich ganz angenehm an!

ERGOTHEK: Die fünf besten am Donnerstag – Fremde Welten

In der Donnerstags-Aktion, die von Gina initiiert wurde, geht es diesmal um fünf Filme, die in fremden Welten spielen.

  1. Die unendliche Geschichte, Teil 1 und 2 – die Verfilmungen werden zwar der Buchvorlage nicht ganz gerecht, finde ich aber trotzdem schön anzusehen:

2. Earthsea – auch hier hat mir die Trilogie von Ursula K. LeGuin sehr gut gefallen, die Verfilmung kann da nicht mithalten, ist aber dennoch schön anzusehen:

3. Sindbads siebente Reise – besonders die Insel, zu der sie reisen:

4. Avatar – Aufbruch nach Pandora

5. Solaris – ein Planet, der Erinnerungen lebendig werden lässt. Einfach auf Watch on YouTube klicken:

ERGOTHEK – Die fünf besten am Donnerstag – Heute: 5 Filme, die in Großstädten spielen

Foto: Berliner Straße, privat

In der Donnerstags-Aktion, die von Gina initiiert wurde, geht es nach den Kleinstädten von letzter Woche heute also um fünf Filme, die in Großstädten spielen.

  1. M – Eine Stadt sucht einen Mörder – Berlin

2. Blow up – London

3. Manhattan von Woody Allen

4. Roma von Federico Fellini

5. Die Morde von Madrid

Begegnung im Wald – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: Hund, Jagd, Kieselsteine, Wald, Gelächter

Es lagen wahrhaft viele Kieselsteine auf diesem Weg, der mitten durch den Wald führte. Dies sagte sich nicht nur Walter der Förster, sondern auch Wilhelm, sein Hund, der auffällig intensiv an diesen Steinchen schnupperte. Mit diesem Hund ging Walter immer wieder gerne auf die Jagd, verfügte er doch über einen ausgezeichneten Geruchssinn.

Jetzt im Frühsommer jagten sie weniger, sahen aber immer wieder im Wald nach dem Rechten, und Walter besah sich die grün gewordenen Eichen und andere Laub- und Nadelbäume.

Viele Vögel zwitscherten in den Bäumen, und die Luft war noch feucht und kühl. So trug der Walter seine grüne Jacke und zog immer wieder an den Ärmeln hin und her.

Plötzlich hob der Hund seinen Kopf von den Kieselsteinen und fing an zu bellen.

Aus einiger Entfernung ertönte nun ein Gelächter, das es in sich hatte. Denn es war nicht nur laut, sondern hörte sich wie eine Mischung aus Lachen und Heulen an.

Walter horchte angestrengt. Ja, das Gelächter musste vom Knochenhügel kommen! Diese Erhebung soll man einmal so genannt haben wegen der vielen Knochen, die dort gefunden wurden. Wahrscheinlich stammten sie aus einem Krieg, oder es hatte sich hier einmal ein Friedhof befunden.

An diesem Tag aber waren hier keine neuen Knochen zu finden, dafür wuchsen schon ein paar Pilze am Rande einer Lichtung, die sich am Fuß des Hügels erstreckte.

Zunächst konnte Walter nicht ausmachen, woher das Gelächter gekommen sein mochte. Dann aber kam zwischen den Tannen ein Wolf hervor – eigentlich kein richtiger Wolf, sondern einer mit zwei menschlichen Beinen, eines links hinten, das andere rechts vorne. Die anderen zwei Beine sahen normal wie von einem Wolf aus. Daher lief er in einem stark schwankenden Gang.

Und er konnte nicht nur lachen und gleichzeitig heulen, was er abermals für einen Moment tat. Sondern er konnte auch sprechen und fragte den Förster:
„Seid ihr nun auf mein Lachen hereingefallen?“

Walter brachte zunächst kein Wort hervor, erwiderte dann aber:
„Mein Hund fand offenbar den Geruch der Steine so verlockend, dass er den ganzen Weg über an ihnen gerochen hat!“

Da meinte der Wolf mit den zwei Menschenbeinen:
„Ich habe mir die Kieselsteine auch von zwei Menschenkindern legen lassen, die hier vor ein paar Tagen vorbei gekommen sind. Damit ein paar andere Wölfe, aber auch Hunde, den Weg zu mir finden!“

Tatsächlich hechelte nun Wilhelm der Hund dem Wolf freundlich zu; und Walter fragte noch:
„Hier sind also zwei Kinder ganz allein vorbei gekommen?“

„Ja; aber keine Sorge, ihnen geht es gut! Sie wollten nur ein paar Eicheln und Beeren sammeln; und ich habe ihnen den kürzesten Weg aus dem Wald hinaus gezeigt. Ich heiße ja auch Isespaß!“

Tatsächlich erfuhr Walter im nächsten Dorf, dass kürzlich tatsächlich zwei Kinder mit allerhand Eicheln und Beeren aus dem Wald gekommen waren und von einem Wolf berichteten, der zwei Menschenbeine gehabt haben soll, was die Erwachsenen als eine ihrer häufigen Phantasien bezeichneten. Doch rannten in nächster Zeit einige Hunde besonders häufig in den Wald.