Die Schlange, die Katze, und der Knallbonbon – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: Sonnenschein, Knallbonbon, friedlich, vorwärts, Katze

Die Waldlichtung lag im Sonnenschein, ein kühler Wind wehte sanft, und zwei Familien machten es sich hier gemütlich, um den Muttertag zu begehen.

Bei ihnen befand sich auch die Katze Katserpia, die zunächst über die Lichtung streifte, während die zehnjährigen Vettern Mick und Jack sie beobachteten und in einer Bonbontüte kramten.

Als die Katze ihnen ihr Hinterteil zuwandte, nahm Jack einen Knallbonbon aus der Tüte, den Mick dann in Richtung des Schwanzes der Katze hielt und öffnete. Daraufhin gab der Bonbon einen weithin hörbaren Knall von sich.

Mit einem Fauchen rannte die Katze vorwärts, bis sie zu einem Gebüsch kam, hinter dem sie eine Kreuzotter roch. Sie blieb stehen und fragte die Kreuzotter:

„Wie kannst du hier so friedlich im Gebüsch liegen bleiben?“

„Warum sollte ich nicht?“

„Hast du denn keine Angst vor den Menschen, wenn sie so viel Krach machen?“

„Hier bemerkt mich kaum einer, ich kann mich immer wieder gut verstecken! Aber pass jetzt einmal auf – ich weiß ein besonderes Kunststück!“

Kurze Zeit später blickte die fünfjährige Mia in die Richtung, in welche die Katze vorhin gerannt war. Da sah sie die Katze aus dem Gebüsch herauskommen, offenbar verzaubert, und rief:
„Mama, die Katze hat ihren Schwanz in eine Schlange vezaubert!“

Ihre Mutter sah auf, musste sich aber auch die Augen reiben beim Anblick der Katze und der Schlange, die sich um den Schwanz der Katze gewickelt haben musste – jedenfalls war von dem Schwanz nichts mehr zu erkennen!

Zumindest für einen Moment, dann löste sich die Kreuzotter wieder von der Katze, ließ sich zu Boden fallen und kroch rasch vorwärts, zurück in ihr Gebüsch.

Mick und Jack rieben sich ebenfalls die Augen; und jetzt sagten ihre Eltern einhellig:

„Habt in Zukunft mehr Respekt vor der Katze!“

„Und den anderen Tieren!“

Da nickten die Jungs, mit Blick auf die Katze, die jetzt wieder so normal aussah.

ERGOTHEK: Die fünf besten Filme, die in der Wüste spielen

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Nach einer Idee von Gina , fallen mir noch fünf Filme ein, die in der Wüste spielen, wenigstens zu einem großen Teil:

  1. Der Dieb von Bagdad

2. Scheherazade – hier werden zwar keine Märchen erzählt, aber doch eine schöne Schilderung der Zeit

3. Lawrence von Arabien

4. Walkabout – über zwei Kinder, die sich allein im australischen Outback zurechtfinden müssen, und einen Aborigine während seiner Initiationszeit. Beweggründe werden nicht erklärt, aber beeindruckende Bilder. Von Nicholas Roeg, der später einige berühmte Filme schuf.

5. Die zehn Gebote – ebenso wie die spätere animierte Version Der Prinz von Ägypten

Ufo auf Kurs Erde – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Dieses Ufo lässt sich nicht so leicht steuern wie…” beginnt.

Dieses Ufo lässt sich nicht so leicht steuern wie der Raumspeer von neulich. Dieser war ganz einfach beschaffen gewesen – mit seiner schmalen Gestalt konnte er schnell durch das All, bis in dieses Sonnensystem, flitzen.

Dieses Ufo hingegen ist echt umständlich zu bedienen. Zum einen unförmig, so dass es sich ziemlich sperrig bewegt, wenn nur der geringste Widerstand vorhanden ist. Immerhin ist es genauso grün wie wir, aber auch unsere Fühler passen nicht so gut in ein rundes Ufo wie in einen langgestreckten Raumspeer.

Andererseits ist es unserer Erfahrung nach vonnöten, innerhalb eines Sonnensystems zu verlangsamen; und langsam wollen wir uns ja diesem Planeten namens Erde annähern.

Gerade haben wir zwei blaue Planeten passiert, die aber viel größer sind als die Erde, nämlich den Neptun und den Uranus. Vor uns sehen wir jetzt einen roten Planeten; und nach diesem soll die Erde kommen!

Unsere Fühler strecken sich ihr schon entgegen, soweit das in diesem Ufo möglich ist. Aber dies ist notwendig, damit wir das Verhalten der Erdbewohner erforschen können, ohne dafür eine oder einen von denen entführen zu müssen. Denn eigentlich wollen wir möglichst unbemerkt unsere Beobachtungen ausführen!

So verbinden wir unsere Fühler mit den Teleskopen, die wir nun ausfahren und auf die Erde richten, dabei den Focus immer weiter verstärken, bis wir einzelne Eisberge erkennen können.

Das ist wohl nicht das richtige Ziel, dort sehen wir keine Menschen. Also müssen wir das Ufo drehen, bis die Teleskope näher an die Mitte der Erde rücken.

Und dort sind endlich haufenweise Menschen zu erkennen, werden uns nun eine Weile beschäftigen!

ERGOTHEK: Die fünf besten Filme, die am Meer spielen

Nach einer Idee, die wohl von Gina ausging, fallen mir noch fünf Filme ein, die am oder im oder auf dem Meer spielen:

  1. Das Höllenriff – lange her, dass ich es gesehen habe; ist aber noch gut in Erinnerung.
  2. The Black Pearl, nach einem Roman von Scott O’Dell – auch auf Deutsch erschienen, aber auch schon lange her. Konnte nicht mehr herausfinden, wie der deutsche Titel lautete. Jedenfalls ein interessanter Film über einen Jungen, der das Tauchen erlernt. Dabei wird er unter anderem mit einem Teufelsrochen konfrontiert.
    https://www.imdb.com/title/tt0074212/?ref_=nv_sr_srsg_2
  3. Der Weiße Hai – zumindest der erste Teil ist filmisch in mancher Hinsicht wertvoll, auch wenn wohl die Gefährlichkeit des Hais übertrieben wird. Die Fortsetzungen wurden immer schwächer.

4. Nur ein Beispiel für verschiedene Piratenfilme, darunter auch weitere mit Errol Flynn in der Hauptrolle: Pirat der sieben Meere

5. Meg – die Buchvorlage von Steve Alten wurde abgeändert; aber schön, wie die Asiat:innen dazu erfunden wurden.

Melapis und die Honigbrote – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: kaputt, Freizeit, Honigbrot, kunterbunt, wütend

An diesem Freitag war die Freizeit von Melapis, dem Konditor, der sich mit einem bestimmten Stab in eine Biene verwandeln konnte, sehr knapp bemessen – am Nachmittag waren noch hundert Honigbrote fertigzustellen!

In seiner Menschengestalt blickte er auf die Schüssel mit den Streuseln, die er später auf den Broten platzieren wollte und die er dafür schon kunterbunt glasiert hatte.

Doch ausgerechnet in dieser Woche war der schwarzgelb gestreifte Stab, den er von seinen Vorfahren geerbt hatte und mit dessen Hilfe er sich in eine Biene und wieder zurück verwandeln konnte, kaputt gegangen! Weil einer der Lehrlinge so unachtsam gewesen war. Aber auch auf sich selbst war Melapis wütend, weil er den Stab an dem Tag nicht im Schrank verschlossen, sondern ihn versehentlich auf dem Boden liegen gelassen hatte. Die übrigen Beschäftigten hatten den Stab sicherlich für bloßes Spielzeug gehalten.

Aber es half nichts – er musste die halbe Stunde, die er allein in der Backstube verweilen konnte, nutzen, um irgendeinen Weg zu finden, den Stab zu reparieren; oder er konnte seinen Plan nicht erfüllen!

Also suchte er seine persönlichen Schubladen ab, bis er eine Art seltsamen Stachel fand, der symmetrisch nach beiden Seiten spitz zulief …

Da fiel ihm ein, dass seine Großmutter einmal einen Doppelstachel erwähnt hatte, mit dem man einen kaputten Stab reparieren konnte!

Also steckte er nun das eine Ende des Stachels in die eine Hälfte des Stabes, mit dem Knauf in Form einer Biene, das andere Ende in die andere Hälfte – und schon sah der Stab wieder wie neu aus, hielt auch einer vorsichtigen Probe, ihn wieder zu brechen, stand!

Jetzt konnte sich Melapis wieder in eine Biene verwandeln, die etwa so lang wie eine menschliche Hand war. Und er flog auf die Schüssel zu, in welcher der Honig aufbewahrt wurde, die aber fast leer war. Doch mit Hilfe seines verzauberten Mundwerks und seiner Vorderbeine fummelte er darin herum, so dass der Honig sich vermehrte, bis schließlich die Schüssel voll war. Dann berührte er mit seinem Mundwerk den Knauf des Stabes und war augenblicklich wieder ein Mensch.

Dies schaffte er noch rechtzeitig, bevor seine Angestellten zurückkehrten und nichts mehr von der Zauberei bemerkten. Bei der vollen Schüssel mit Honig gingen sie wohl davon aus, dass ihr Chef so viel in irgendeinem Fach im Lager vorrätig haben musste.

So konnten sie im Laufe des Nachmittags sogar mehr als hundert Honigbrote fertigstellen; und der Umsatz war mehr als zufriedenstellend!

Risiko als türkisfarbener Spielstein – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Das etwas andere Spielbrett – Du landest als kleine Spielfigur auf dem Spielbrett deiner Wahl (Monopoly, Mensch ärgere dich nicht etc.) erzähle uns von diesem Abenteuer.

Auf einmal bin ich nur noch türkis gefärbt und eine Figur mit – wie soll ich sagen – drei gerundeten Beinen, die aber auf einem Spielbrett stehen!

Als ich mich umsehe, fällt mir auch ein, um welches Spiel es sich handelt: RISIKO – also eigentlich ein Eroberungsspiel, im Grunde schon recht kriegerisch.

Doch ich muss gestehen: Wenn man es nicht so ernst nimmt, kann man dieses Spiel auch als Erwachsener noch unterhaltsam finden. Mit zehn Jahren habe ich mir sowieso nicht so viel dabei gedacht.

Australien besteht in diesem Spiel aus zwei Ländern, nämlich West- und Ostaustralien, und als Inselstaaten gehören noch Neuguinea und Indonesien dazu. Der Spielstein, in dessen Gestalt ich geschlüpft bin, steht in Westaustralien, gemeinsam mit einem zweiten. In Ostaustralien hingegen steht ein gelber Stein, zu dem sich jetzt drei weitere gesellen.

Ich kann nicht über den Rand des Spieles hinausblicken, erkenne somit nur, wie jetzt drei Würfel fallen, allerdings zwei Dreien und eine Zwei. Anschließend würfelt ein anderer Spieler, mit zwei Würfeln, und erhält dabei eine Fünf und eine Vier. Offenbar stammen diese beiden Zahlen von meinem Besitzer, denn der Besitzer der gelben Steine muss zwei von ihnen vom Feld nehmen, versucht es nochmals, verliert aber ein weiteres Mal.

Dann muss er an meinen Spieler weitergeben, welcher drei Steine zu mir hinstellt und beim Würfeln eine Sechs, eine Vier und eine Drei erhält. Der Besitzer der gelben Steine würfelt eine Vier, wodurch er aber unterliegt und Ostaustralien für meinen Spieler räumen muss. Dieser versucht sich nun auch an Neuguinea, der er ebenfalls gewinnt, und dann an Indonesien, auf dem ein roter Stein steht. Dieses kann mein Spieler nur noch mit mir einem weiteren Stein angreifen, gewinnt aber trotzdem und erhält nun dafür, dass er alle vier Länder dieses Kontinentes erobert hat, zwei weitere Steine als Bonus.

Mit dem nächsten Feldzug will er aber offenbar eine Runde warten und gibt die Würfel weiter an den Besitzer der roten Steine, der auch im benachbarten Siam sitzt, aber sein Glück woanders versucht. Schließlich aber stellt er zwei weitere Steine in Siam auf.

Dies wird dann für meinen Besitzer eine Herausforderung, und er befasst sich jetzt mit Nordamerika, lässt mich mit drei weiteren Steinen in Indonesien stehen. Soweit ich mich entsinne, gab es unter anderem die Aufgabe Erobere Nordamerika und Australien – die hat mein Spieler vielleicht gezogen!

Aber irgendwann in den nächsten Stunden kann sich trotzdem hier im Südosten irgendetwas tun; und hoffentlich kann ich in meinen eigentlichen Körper zurückkehren, sobald mein Stein aus dem Spiel geworfen wird, oder wenn das Spiel zu Ende ist!

Kindergarten mit Monatsnamen – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Juno und ihre Familie sind in eine neue Stadt gezogen – sie muss heute das erste Mal in den Kindergarten. Berichte von diesem besonderen Tag. 

„Komm“, sagt meine Mama. „Jetzt geht es in den neuen Kindergarten!“

In dem alten Kindergarten war ich ein paar Tage, dann wurde ich krank, dann wurden Kartons gepackt.

In dieser großen Wohnung wurden die Kartons wieder ausgepackt, die Regale und das Bett in meinem neuen Zimmer stehen seit gestern.

Heute steige ich mit Mama und Papa ins Auto, und wir fahren durch die neue Stadt, wie sie sagen.

Hier sind die Straßen breiter als dort, wo wir früher gewohnt haben, und die Häuser stehen nicht so dicht, sind auch nicht so hoch.

„Sieh dort, das blaue Haus!“, sagt mein Papa und zeigt auf ein Haus, das blau angestrichen ist und vor dem wir halten und aus dem Auto steigen.

Die Pforte des Zauns ist offen, und wir gehen hindurch, einen Weg entlang, neben uns eine Wiese, auf der andere Kinder spielen und die Schneeflocken mit ihren Händen fangen.

Wir aber gehen zur Tür des blauen Hauses. Über dieser Tür wacht ein Drache, unter ihm steht ein Junge, ein wenig größer als ich – aber wir werden sehen, wer von uns beiden den Drachen zuerst besiegt!

Drinnen sind weitere Tiere an die Wände gemalt, unter anderem eine Schildkröte, ein paar Fische, ein paar Schweinchen.

Jetzt kommt uns eine Frau in einem blauen Kleid entgegen, und Papa sagt zu mir:
„Das ist Frau Appermaier, die Leiterin des Kindergartens!“

Frau Appermaier begrüßt uns, sagt:
„Willkommen im neuen Kindergarten, Juno! Du wirst eine Menge Spaß hier haben!“

Aus einer Tür tritt ein Mädchen, wie ich mit blonden Haaren, in blauen Jeans und einem grünen T-Shirt mit einem Leoparden drauf, und sieht mich neugierig an.

Frau Appermaier winkt sie zu uns heran und sagt zu mir:
„Das ist Lily – ihr werdet euch gut verstehen!“

Lily klingt wie Juli, der Monat, der nach mir kommt! Genauso wie Appermaier wie April und Mai klingt, die Monate, die vor mir kommen!

Jetzt sehe ich nach oben und entdecke über der Tür ein Schaf, das im Juni geschoren wird, wie meine Eltern mir einmal gezeigt haben.

Ich springe hoch und erkenne weiter hinten in dem Raum einen weiteren Drachen und ein paar Kühe und Pferde.

In diesem Haus werde ich noch viel Spaß haben!

Lesung im Radio heute ab ca. 14 Uhr

Hallo,

heute wird wieder eine knapp 20minütige Lesung von mir im Radio ausgestrahlt; darunter zwei Beiträge zum #WritingFriday aus den letzten Wochen! Nämlich „Rückkehr der Störche“ und „Erlebnisse einer Pusteblume“.

Näheres hier:

Literatur zwischen den Hasen Archive – 889FM Kultur

Und hier wird er zu hören sein:
http://stream.laut.fm/889fmkultur
https://www.radio.de/s/lautfm-889fmkultur

#Writing Friday – Rückkehr der Störche in den …

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:

Frühlingsgefühle – schreibe aus der Sicht eines jungen Vogels, der gerade aus dem Süden zurückkehrt. Was hat er im Süden erlebt und wer ist die junge Vogeldame an seiner Seite?

„Sind wir nun zu früh oder zu spät aus Afrika heimgekehrt?“, fragte Rubiciconia, die junge Störchin, als sie und Fradebar, ihr Gefährte, wie sie ein Weißstorch, auf eine Krähe und einen Raben trafen.

„Eigentlich ist jetzt die Tag- und Nachtgleiche, das spüren wir doch!“, erwiderte Fradebar.

So viel Schnee lag auf den Dächern, und aus dem Himmel fielen weitere Flocken.

„Vor einem Monat hatten wir schon ordentlich Frühling hier, da seid ihr vielleicht zu spät gekommen!“

Dies sagte die Krähe, und der Rabe ergänzte:

„Vielleicht seid ihr aber auch zu früh – der Schnee wird noch eine Weile liegenbleiben, das spüre ich!“

„Wenigstens sieht uns so kein Jäger!“, meinte Rubiciconia; und Fradebar erklärte dazu:
„Tatsächlich konnten wir einmal, weiter im Süden, ein paar Vogeljägern nur ganz knapp entkommen!“

„Tief im Süden von Afrika haben wir uns getroffen; und gemeinsam sind wir die gesamte Strecke, über den ganzen Kontinent, geflogen!“

„Und haben dabei viele interessante Vögel getroffen, die ihr hier noch nie gesehen habt! Einige haben ganz tiefe Schnäbel, andere stehen auf einem Bein im Wasser!“

„Da gratuliere ich euch“, sagte der Rabe, und die Krähe ergänzte:
„Aber hier war es währenddessen auch schön ruhig, als so viele andere Tiere weggeflogen waren oder sich zurückgezogen hatten, wir die Landschaft mit der standhaften Minderheit teilen konnten!“

„Würdet ihr euch denn freuen, wenn wir Nachkommen ins Land bringen?“, fragte Fradebar, wozu Rubiciconia ergänzte:
„Wer weiß, was bald wahr werden wird!“

Da erwiderten die Krähe und der Rabe:
„Wer es glauben will, dass ihr wirklich alle Nachkommen bringt – denen könnten wir davon erzählen!“
„Aber lasst uns dann mit euch feiern – meinetwegen auch bei echtem Frühlingswetter!“

Da sahen sich Rubiciconia und Fradebar an und nickten dann, wobei sie ihre langen Schnäbel erst ganz nach oben reckten und anschließend tief nach unten.