Keine Banane ohne Schale, #WritingFriday, KW 13

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Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Gewähltes Monatsthema:

Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Banane, Zahnlücke, kitzeln, Frühlingsbriese, bunt

 

Nach einigen Tagen mit kalten Winden wehte heute eine Frühlingsbrise durch die Stadt.

Da zog es Albert und Zoran, zwei benachbarte Jungs, der eine blond, der andere schwarzhaarig, nach draußen. Ein weiterer Junge, der rothaarige Lutz, wollte hingegen nicht raus. Ihm hatte das kalte Wetter der vergangenen Tage mehr zugesagt, und ausgerechnet heute tat ihm auch seine Zahnlücke weh.

Aber mit dem Fernglas beobachtete er die Umgebung, konnte bis über den Stadtrand hinaus schauen. Da entdeckte er etwas, und sofort musste er seine Kumpels anrufen.

Albert nahm auf seinem Smartphone den Anruf von Lutz entgegen, und dieser sagte:

„Hallo, ich habe gerade Claudina gesehen, wie sie an der Wiese bei einem Bullen steht! Und ratet mal, was sie gerade macht!“

„Sie wird es doch wohl nicht wagen, auch den zu kitzeln!“

„Und wenn doch?“, meinte Lutz; doch da sagte Zoran:

„Ich glaube, ich weiß, welches Tier das ist: Toroxro, ein ganz harmloser Ochse!“

 

Doch jetzt rannten die beiden Jungen zu der Wiese am Stadtrand. Als sie um die Ecke bogen, die auf den Feldweg führte, erblickten sie schon Claudina …

Diese kitzelte mit einem bunten Strauß aus Zweigen, Rosen und Brennnesseln den Ochsen, der vor der Stadt graste.

Der Ochse schnaubte in Richtung der Jungs, und obwohl diese beiden sich leise verhielten, drehte sich das Mädchen zu ihnen um und sagte:

„Mehr als zwei dürfen sich zur Zeit nicht versammeln!“

„Hast Recht“, sagte Albert und wandte sich zum Gehen, flüsterte Zoran aber noch etwas zu:

„Ich hole jetzt eine Banane von daheim!“

Zoran nickte ihm zu; und jetzt rannte Albert nach Hause, holte dort heimlich eine Banane aus der Küche und rannte zurück zu seinem Freund.

Dieser lief ihm schon entgegen, als er ihn kommen hörte; und während Claudina sich wieder dem Ochsen zuwandte, teilten sich die zwei Jungs die Banane.

Doch sie hatten noch etwas anderes vor. Und als sie die Banane aufgegessen hatten, gingen sie zurück zu Claudina. Zoran fragte sie:

„Na, wie geht es dem Ochsen?“

„Es wird ihm gut gehen!“, erwiderte das Mädchen. Da sie Zoran ins Gesicht sah, bemerkte sie nicht, wie Albert ihr leise die Schale der Banane vor die Füße legte. Dann sagte er zu ihr:

„Ich sehe es dem Ochsen an, dass er möchte, dass du näher an ihn heran trittst!“

Da ging Claudina einen Schritt näher auf den Ochsen zu – und geriet auf der Bananenschale ins Rutschen.

Dabei fiel sie allerdings in Zorans Arme – und ihr Arm mit dem Strauß vollführte eine Bewegung, so dass die Brennnessel Zorans Gesicht streifte und die Rose mit einem Dorn an Alberts Hals hängen blieb.

Claudina drehte sich erst zu den erschrockenen Jungs, dann wieder zu dem Ochsen, dem sie laut zurief:

„Wen soll ich nun lieben?“

Der Ochse schnaubte und drehte den Kopf in Richtung der Wiese, wo weitere Rinder grasten.

Mias Aufschrecken – #WritingFriday, KW 12

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Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

 

Gewähltes Monatsthema:

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Mia wollte jetzt noch nicht gehen aber…” beginnt.

Mia wollte jetzt noch nicht gehen, aber die summenden Wespen in der Umgebung machten sie zunehmend nervös. Denn in der Vergangenheit hatte sie schon allergisch reagiert; und hier auf der Wiese war die Gefahr, gestochen zu werden, besonders hoch. Zum ersten Mal seit Wochen hatten sie und ihre Freundinnen und Freunde sich einmal wieder im Freien treffen und auf der Wiese sitzen dürfen.

Plötzlich spürte sie einen Stich und sah ein paar Wespen vor sich, die sich zu einer schwarz-goldenen Krone geformt hatten!

Da sprang sie auf und geriet ins Taumeln, trat dabei auf die Decke, auf der sie ihre Mittagsimbisse verstaut hatten.

„Was hast du denn, Mia?“, fragte Amina, ihre Freundin, worauf Mia erwiderte:
„Mich hat eine Wespe gestochen, in Form einer Krone …“

„Das bildest du dir ein“, sagte Jaime, der neben ihr gesessen hatte, wobei er einen Dorn hochhob, und anschließend fortfuhr:
„Mit dem hast du dich lediglich in den Unterschenkel gepiekt, ich habe es genau gesehen!“

„Dir scheint es aber immer noch nicht gut zu gehen“, meinte Amina und erklärte weiter:„Hier schwirren zwar ein paar Wespen umher; aber die Krone, die du gesehen hast, war vielleicht das Wappen auf dieser Bierflasche!“

Dabei hob sie eine Bierflasche hoch, um deren Öffnung ein paar Wespen kreisten.

„Ja, so muss es gewesen sein!“, flüsterte Mia, worauf Amina erwiderte:
„Bei dir war es vorige Woche wirklich nur eine Erkältung – aber vielleicht ist es besser, wenn du dich jetzt hinlegst, ich begleite dich nach Hause! So ein Treffen zu zehnt erstmals seit Wochen war jetzt sicherlich noch zu ungewohnt für dich!“

Jetzt winkten sich alle einander zu und sagten: „Bis bald!“

Weiter berührten sie einander nicht.

 

Eine Ersatzaktion für die ausgefallene LBM – #WritingFriday, KW10

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Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Gewähltes Monatsthema:

Versuche “Sie war glücklich” in einer Szene zu beschreiben, ohne die Wörter “Glück” oder “glücklich” zu gebrauchen.

Dass die Leipziger Buchmesse dieses Jahr abgesagt wurde, hatte Venus vom Schreibfreitag aus dem Radio erfahren und später in den Fernsehnachrichten gesehen.

Sie hätte dieses Mal sowieso nicht hinfahren können, war aber trotzdem traurig. So entfiel auch die Möglichkeit, zwei ihrer Bücher am Stand des Selfpublisher-Verbandes auszustellen – hoffentlich wurden diese dann wenigstens bis Frankfurt aufgehoben, an die Spedition hatte sie sie schließlich schon schicken müssen.

 

Heute allerdings entdeckte sie in ihrem Twitter-Newsletter eine Nachricht, musste sofort draufklicken. Und hier war von einem Networking-Wochenende die Rede, dafür musste Venus vom Schreibfreitag allerdings von der Twitter-Seite noch weiterklicken, bis zum Forum der Schreibnacht, deren Team sich eine „Alternative zum zweiten wichtigen Aspekt der Leipziger Buchmesse“ erdacht hatte – nämlich ein Networking-Wochenende für einen gegenseitigen Austausch, etwa von Schreibenden, Verlagsmenschen und Vortragenden.

Dies war möglicherweise ein Grund zur Freude – jedenfalls musste Venus vom Schreibfreitag sich von ihrem Stuhl erheben und mit erhobenen Armen ein wenig umher tanzen.

 

P. S.:

Im Schreibnacht-Forum wäre die Admin auch „sehr sehr sehr dankbar“, wenn man für dieses Event Werbung macht, was ich hiermit schon einmal auf meinem Blog tue – scheint auch ohne Anmeldung zu funktionieren :

Networking-Wochenende im Schreibnacht-Forum

 

 

ERGOTHEK am Donnerstag – Die 5 besten Tierfilme

Es gab schon verschiedene Tierfilme, die mir gut gefallen haben, bei einigen erinnere ich mich allerdings nicht mehr so genau an den Titel.

Aber hier sind zumindest einmal fünfe – die Reihenfolge bedeutet keine Wertung:

  1. Bambi
  2. Findet Nemo und Findet Dorie
  3. Dumbo
  4. Große Haie – kleine Fische
  5. Khumba das Zebra ohne Streifen am Po

Weitere Titel erfahre ich gerne 🙂