Sfergloba die Weihnachtskugel – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.


Thema ist diesmal:
Eine Weihnachtskugel, erzählt aus ihrem Alltag im Deko-Geschäft.

Hier hänge ich schon seit Tagen an einem Faden. Ich, Sfergloba, eine Weihnachtskugel. Vor mir ist eine durchsichtige Scheibe, davor eine lang gestreckte Fläche, auf die lauter Schneeflocken fallen. Ein paar große von denen hängen auch neben mir, können aber nicht runterfallen, da sie wie ich an Fäden hängen.


Zu uns kommen andauernd Menschen, die etwas mitnehmen. Mich aber dürfen sie nur betrachten, denn ich soll hier hängen bleiben, bis ein besonderer Tag vorbei ist.

Ein paar kleinere Menschen stoßen mich manchmal an, so dass ich hin und her schwinge – eigentlich ganz lustig, könnten die Menschen öfter machen!

Einmal, als es draußen dunkel ist, schlägt ein Mensch gegenüber, auf der anderen Seite der lang gestreckten Fläche, eine dieser durchsichtigen Scheiben ein und nimmt sich etwas mit, rennt dann fort. Danach ertönt ein ganz schrilles, lautes Geräusch, und ein Fahrzeug fährt vor, aus dem zwei Menschen steigen, bald darauf kommen weitere. Die Scheibe wird nach einiger Zeit ersetzt, und seitdem steht im Dunkel immer eines dieser Fahrzeuge davor.

Jetzt wird es draußen mehrmals dunkel und wieder hell, aber der Raum bleibt leer. Auch gegenüber betritt niemand die Räume, nur auf der lang gestreckten Fläche mit dem Schnee laufen noch Menschen lang.

Und tatsächlich: Als es einmal wieder langsam hell wird und wieder Menschen in den Raum kommen, stecken sie mich zurück in die Kiste, aus der sie mich vor vielen Tagen herausgenommen hatten. Vielleicht werde ich einmal wieder aufgehängt, etwa wenn draußen neuer Schnee fällt – wer weiß!

ERGOTHEK: Die fünf Besten der Besten am Donnerstag

Am heutigen Tag der Donnerstagsaktion von Gina geht es diesmal um meine fünf besten Beiträge dazu in diesem Jahr. Schwer zu entscheiden, doch:

Zuerst nenne ich allgemein meinen ersten Beitrag in dieser Aktion:

Fünf Filme, die AM MEER spielen – da sind auch einige beeindruckende Filme drunter

Fünf Filme, die in der WÜSTE spielen – hier mag ich auch einige besonders gern

Fünf Filme, die in FREMDEN WELTEN spielen – ebenfalls einige meiner Lieblingsgeschichten, auch wenn sie mir teilweise als Buch besser gefielen

Fünf Serien, die an WARMEN ORTEN spielen – einige fast vergessene Perlen sind darunter, neben einigen neuen Serien

Fünf Filme, die IN GROSSSTÄDTEN spielen – hier gefiel vor allem M – eine Stadt sucht einen Mörder

Adventsgeburtstag mit Bonbons – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kam es mir in den Sinn, zwei Themen zu verknüpfen:
Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Christian freute sich so sehr auf die Adventszeit, doch…“ beginnt. Schreibe eine Geschichte und lasse folgende Wörter mit einfliessen: Husten, Unsinn, Geburtstag, freudig, Süssigkeiten

Christian freute sich so sehr auf die Adventszeit, doch war ihm bewusst, dass die Coronakrise auch in diesem Jahr viele unmöglich machen würde.

Geboren war er einst an einem zweiten Adventssonntag, und in diesem Jahr fielen abermals der zweite Advent und sein elfter Geburtstag zusammen. Üblicherweise bekam er schon an diesem Tag einen Haufen Süßigkeiten, die er dann innerhalb kurzer Zeit freudig verspeiste, aber auch mit seinen Geschwistern und Freunden teilte.

Dies sollte eigentlich auch in diesem Jahr möglich sein, auch wenn es keine Weihnachtsmärkte gab. Im kleinen Kreis ging trotzdem noch vieles.

Es kam dann aber so, dass ihn zwischen erstem und zweitem Advent ein Anfall von Husten überkam, er minutenlang nicht sprechen konnte. Schon hatte er seine grünen Kleidungsstücke herausgesucht, die er immer gerne in diesen Wochen trug und die zu seinen blonden Haaren passten. Da hörte er seine Eltern abends durch die Tür vom Flur zum Wohnzimmer reden:
„Diesmal werden wir ihm Hustenbonbons zum Geburtstag schenken müssen!“
„Ja, und neulich habe ich auch welche entdeckt, die ihm sogar schmecken könnten! Wird schon kein Corona sein.“

Wie seine Mutter richtigerweise sagte, waren Hustenbonbons meistens nicht nach Christians Geschmack.

In seinem Kinderzimmer hatte er sich vor längerer Zeit schon eine geheime Ecke festgelegt, in die er sich nun stellte, mit dem Blick schräg aufs Fenster, durch das er auf drei Bäume in der Abenddämmerung blickte – also eine Birke, umgeben von zwei Tannen. Auf deren Ästen lag schon ordentlich Schnee.

Jetzt flüsterte er, wobei er seine Hände faltete:
„Ihr adventlichen Mächte, wenn ich schon Hustenbonbons zum Geburtstag bekomme, soll es wenigstens noch etwas geben, womit ich in der Schule Unsinn machen kann!“

Es kam der zweite Adventssonntag, und gleichzeitig Christians Geburtstag.

Auf dem Esstisch standen der Adventskranz mit zwei Kerzen sowie ein Schoko-Karamell-Kuchen mit elf Kerzen, die ihren Duft verströmten. Ein wenig musste Christian dabei immer noch husten, für einen kurzen Moment sogar stärker.

Da sagte seine Mutter:
„Öffne jetzt schon mal dieses Geschenk!“

Sie reichte ihm ein unförmiges Etwas, eingehüllt in Geschenkpapier, das er nun aufriss.

Und zum Vorschein kam eine Tüte mit der Aufschrift UNSINNBONBONS, gefüllt also mit vielen Bonbons mit der gleichen Bezeichnung.

Da musste er sogleich die Tüte aufreißen und einen dieser Bonbons probieren. Tatsächlich schmeckte er unerwartet süß, erzeugte aber auch ein wohliges Gefühl im Rachen und Hals.

Gleich musste er seinem Bruder und seinen zwei Schwestern je einen davon abgeben, bei der Feier nachher auch seinen Freunden.

ERGOTHEK: Die fünf besten Serien, die in den Bergen spielen

In der Donnerstagsaktion von Gina geht es heute um fünf Serien, die in den Bergen spielen. Hier musste ich, glaube ich, ein bisschen länger nachdenken als bei den Filmen, die dort spielen, bin aber dann auf einige gekommen:

  1. Die Höhlenkinder – nach einer Vorlage, die im 17. Jahrhundert spielt, wozu es auch eine Serie gibt; diese hier spielt aber im Zweiten Weltkrieg.

2. Der Mann in der Bergen – hier flieht ein Mann in die Rocky Mountains, weil er fälschlich eines Verbrechens beschuldigt wird. Dort freundet er sich mit einem Bären und einigen First Nations an.

3. Die Bergretter – über deren Einsätze im heutigen Österreich

4. Der Pass – nochmal in den Alpen, hier eine Thrillerserie

5. Das Tal der vergessenen Kinder – auch ein Mysterythriller in mehreren Teilen, diesmal angesiedelt in den spanischen Pyrenäen

Schnee … mit oder ohne Wesen? – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Dies ist mein Beitrag für diese Woche.

Thema ist diesmal:
Beschreibe Schnee ohne die Wörter: Weiss, nass und kalt.

Abgesehen von seiner normalen Färbung, kann Schnee auch grau sein oder gar braun, wenn er mit ordentlich Schmutz durchmischt wurde.

Außerdem pappig oder pulverig, besonders im Gebirge, was aber auch vom Wetter abhängt.

Wenn Schnee hart geworden ist, kann ich auf ihm auch schlittern. Dies könnte man auch so deuten, dass dann keine Feen oder Elfen oder ähnliche Zauberwesen in ihm sind, die mich festhalten wollen.

Ganz anders hingegen in besonders hohem, lockerem Schnee. Darin komme ich manchmal nur langsam vorwärts, so wie bei dem dichten Schneetreiben vor ein paar Tagen. Bei solchen Verhältnissen könnte man sich ein paar kleine Feen oder Elfen vorstellen, die meine Beine von mehreren Seiten umtanzen.

Stell dir doch beim nächsten Mal, wenn du im Schnee nur langsam vorankommst, einfach vor, wie eines der kleinen, vielleicht halb-Schienbein-hohen, Zauberwesen zu dir spricht:

„Mensch, hab keine Eile, bleibe doch ein wenig bei uns! Dann werden einige der Jüngeren und Kleineren von uns an dir haften bleiben – und dich beschützen, wenn es das nächste Mal rutschig wird!“

Ja, schön, wenn etwas dergleichen passieren könnte …