Die große Brust und das Messer – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kommt folgendes Monatsthema:
Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Er zog genüsslich das Messer aus ihrer Brust, wischte es ab und…” beginnt.

Er zog genüsslich das Messer aus ihrer Brust, wischte es ab und drehte sich um zu seinen Gästen.

Dann leckte er sich die Finger ab, mit denen er gerade das Messer abgewischt hatte, und rief aus:
„Schmeckt schön süß!“

„Schmeckt es auch so fett, wie die Brust es ist?“, fragte Gisbert Neuricht, ein Journalist, der mit Marcellinus, dem Gastgeber, seit Kindertagen befreundet war und der ein Foto und einen kurzen Artikel in der Lokalzeitung veröffentlichen würde.

Auf die Frage antwortete Marcellinus:
„Ja, es ist so einiges Fett darin, wie in meiner Knubbelnase!“

Diese seine Knubbelnase schmierte Marcellinus nun mit der Creme ein, die er von dem Messer abgeleckt hatte, ebenso wie seine noch ziemlich pausbäckigen Wangen.

„Hat es den Menschen vor dreißigtausend Jahren auch so geschmeckt?“, fragte Myrna, ebenfalls eine Bekannte aus Kindertagen; und darauf entgegnete Marcellinus:
„Ganz so süß wohl nicht; aber vielleicht haben die Menschen damals schon Kastanien oder Nüsse verarbeitet! Und jetzt ist es an der Zeit, dass ihr alle etwas abbekommt!“

Dann zerteilte er mit einem größeren Messer die etwa einen Meter hohe Marzipanfigur, die er sich anstelle einer Geburtstagstorte bestellt hatte und die eine Nachbildung der Venus von Willendorf darstellte, einer etwa dreißigtausend Jahre alten Statue ohne Gesicht, aber mit besonders großen Brüsten.

2 Gedanken zu “Die große Brust und das Messer – #WritingFriday

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