Emmas Rückkehr mit dem Hexentrank – #WritingFriday

Diese Aktion wurde von ELIZZYs #WritingFriday von ihrem Blog read books and fall in love ins Leben gerufen. Hier ist mein Beitrag für diese Woche.

Diesmal kommt folgendes Monatsthema:
Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein:  Laub, kühl, Gesund, Beeren, Vorfreude

Dies ist der neunte Teil nach acht anderen Writing-Friday-Beiträgen:

Der Regen mit dem verheißungsvollen Bogen

Jasmin am Ende des Regenbogens

Merkwürdige Stimmungen am Ende des Regenbogens

Emma und das Schranktor

Kurt vom Schwarzweißbogen

Trix die rote Torkatze

Emma am Meer

Hexenkunst am Strand

Emma war voller Vorfreude darauf, ihren Bekannten, die sie eigentlich alle erst seit kurzem kannte, den Hexentrank vorzuführen.

Als sie also ihren Kopf unter dem Bauch von Trix, der dreibeinigen Katze, hervorzog, starrten die Umstehenden sie an. Und Jasmin, die an diesem Ort wohnte, fragte als erste:
„Für ein paar Momente warst du weg – aber wie lange ist dir die Zeit vorgekommen?“

„Mir kam es wie ein paar Stunden vor“, erwiderte Emma. Dann hob sie die Thermoskanne, die sie erst unter dem Bauch der Katze abgelegt hatte, auf und erklärte weiter:
„Holt euch alle je eine Tasse, oder einen Becher, oder was es sonst noch hier geben mag!“

„Ich bringe ein paar Becher!“, entgegnete Jasmin und eilte in ihre Hütte, kam kurz darauf mit ein paar Kupferbechern zurück, reichte allen Anwesenden jeweils einen.

Während der Tee sich langsam abkühlte, bestaunten alle den Rauch, der abwechselnd in allen Farben des Regenbogens aus den Bechern aufstieg: Immer erst rot, dann orange, dann gelb, dann grün, dann indigo, dann violett, und danach fing er wieder mit rot an.

Jasmin trank schließlich ein paar Schlucke, nachdem sich der Tee einigermaßen abgekühlt hatte, und meinte dann:
„Schmeckt nach Beeren, die nicht nur gesund sind, sondern in Kombination mit Algen auch einen besonderen Kick in meinem Inneren hervorrufen!“

Emma nickte und sagte:
„Die Hexe hat auch allerhand Beeren und Algen zusammengemixt! Aber jetzt fehlen noch ein paar Gäste …“

„Damit meinst du Tiere!“, sagte Pluvinuria, und gleich darauf reichte Kurt seinen Becher seinem Pferd, dem der Becher jedoch zu klein war.

Da sagte Jasmin:
„Für die Tiere habe ich auch große Schüsseln, aus denen sie schlürfen können!“

Während Jasmin aus ihrer Hütte noch ein paar Schüsseln holte, fragte Emma noch etwas anderes:
„Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, in welcher Zeit wir uns hier befinden?“

Kurt meinte:
„Mir kam es auch vor, als wäre ich hier in einer früheren Zeit gelandet; und du, Emma, kämest aus einem späteren Jahrhundert!“

Jetzt sagte Pluvinuria, die Hirtin von jenseits der Wiese:
„Ich glaube, dass vor allem ein Schaf und ein Wolf von dem Tee trinken sollten!“

„Wie kommst du nur darauf?“, fragte Emma lächelnd, denn dies hatte ihr die Hexe ja auch gesagt.

„Das ist so eine alte Erzählung in meinem Land!“, erklärte Pluvinuria. „Und wenn die beiden Tiere aus einer Quelle – oder einer Schüssel – getrunken haben, soll es eine Erleuchtung geben – wie auch immer diese dann genau aussehen mag!“

Im Laub war es kühl, und darum versteckte sich der Wolf Lupluvi gerne dort. Jetzt aber lockte der Geruch eines leckeren Gewässers, oder woraus immer er trinken konnte …

Ähnlich erging es dem Schaf Grasverstecker, das bei dem Geruch so eines Trankes aus ihrem Versteck unter hohen Grashalmen heraus rannte …

Zu einem Ende kommt es demnächst, voraussichtlich noch mit einer Lara!

3 Gedanken zu “Emmas Rückkehr mit dem Hexentrank – #WritingFriday

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