Janine Prediger: Der Dämon von Naruel – Der Berg der Elemente

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Im Süden des erfundenen Kontinentes Naruel gibt es kein starkes Königreich, daher konnten sich dort leicht die „Amphimen“ durchsetzen, Mischwesen aus Fisch und Mensch. Niemand wagt es, sich ihnen zu widersetzen, etwa wenn sie Kinder aus den Dörfern für sich rekrutieren. So auch die Hauptfigur PAN oder PANU, die am Anfang vier Jahre alt ist, während der Haupthandlung ist sie dann ungefähr vierzehn.
Ein heimlicher Ausflug in den Dschungel könnte ihr Leben verändern; einerseits weil sie etwas vor dem obersten Amphim verheimlicht, zum anderen durch giftige Früchte, die auf unbekanntem Terrain wachsen, die aber auch dämonische Fähigkeiten verleihen können …
Mehr vom Inhalt möchte ich hier nicht verraten.
Für Kinder ist das Buch wirklich noch nicht geeignet, zu brutal sind manche Schilderungen.

Zum Prolog:
Schön, dass dem Buch zwei Karten vorangestellt werden, eine von ganz Naruel, die andere ein Ausschnitt mit den Gegenden, in denen der Großteil des ersten Bandes spielt.
Ansonsten ist es Ansichtssache, wie man Prologe generell finden mag; bei manchen Kritikern soll allein schon die Bezeichnung „Prolog“ einen schlechten Eindruck machen.
Jedenfalls fällt es hier noch schwer, sich mit den Personen zu identifizieren; man weiß nicht immer so leicht, wer hier wer ist. So muss man erst kurz nachdenken, bevor man darauf kommt, dass offenbar Andurin „der riesige Wolf“ ist; und man weiß nicht, was für ein „Dämon“ hier bekämpft werden muss.
Die Perspektive zu Zerzey wechselt dann zu abrupt; hier wäre zumindest eine Leerzeile sinnvoll.
Grundsätzlich passt es hier aber meiner Meinung nach, weil eine Vorgeschichte geschildert wird, die zweitausend Jahre zurückliegt. Besser wäre es aber wahrscheinlich noch, wenn sie zwischendurch, an passender Stelle, von irgendeinem Weisen o.ä. erzählt würde.

Auch das erste Kapitel ist noch etwas zäh erzählt, mit langen Monologen; aber ab Kapitel 2 wird es spannend!

Allgemeines zum Schluss:
Gibt es das Wort „Quadrilogie“? Einen vierteiligen Zyklus nennt man eher „Tetralogie“; vgl. auch bei Wikipedia!

Nachdem der Anfang meines Erachtens noch ziemlich zäh ist, entwickelt sich im weiteren Verlauf eine spannende Handlung, besonders in den letzten vier Kapiteln, die Lust darauf machen, die weiteren Teile zu lesen.

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